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Herrn Johann Christoph Gottscheds ... Gedichte / Johann Christoph Gottscheds / gesammlet und herausgeben von Johann Joachim Schwabe
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539
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Ein und zwanzigstes Schreiben. 5Z9

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XXI. Schreiben.

An Se. Kdmgl. Maj. in Pohlen,

Herrn Friedrich August,

bey dero Geburtsfeste.

i?zi. den 12 May.

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ein Fest ist wieder da, großmächtigster August!Daran dein treues Volk, mit ungemeiner Lust,

^ deine Wohlfahrt fleht; und deines Lebens wegen,

^ tausend Wünsche pflegt vor Gottes Thron zu legen.

^ jauchze nicht abermal dein frommes Sachsenland,

^ Gott dein theures Haupt, sein Glücks- u.Segenspfanh,erhalten hat! Wie eifrig sieht ganz Meistenhocherfreutes Volk sich, für dein Heil, befleißen,Himmel, der dich stärkt, den reinsten Dank zu weihn,für dein ewig Wohl in Andacht brünstig seyn!fausnitz selbst kommt auch hinzu getreten,der Hände Paar zum Danken und zum Bethen,^ie dein Lebensfest zu solchen Tagen an,

^ dey der Bürgerschaft, wie bey dem Ackermann,Zvldnen Zeit zu Trotz, davon die Fabeln schreiben,

^uf die späte Welt ein Wunder sollen bleiben.

Herr!, auch ich, dein Knecht, den Bauzen Bürger!jz heißt,

^hre diesen Tag mit demuthsvollem Geist.

Mein