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Zweyund zwanzigstes Schreiben. 54z
Sonne scheint so schön in Frühlingstagen nicht,
^ sv «n Gnadenstral aus deinem Angesicht:
dieses war so reich an hulderfüllten Minen,
! ^ Mir sein Anblick fast was göttliches geschienen.
. Indessen, grosser Held! verzeihe deinem Knecht,
^ Mag es noch einmal, und steh um Gnad und Recht.
^ hilft dein Gnädigseyn, wenn die es hindern wollen,^ deine Diener sind, und dir gehorchen sollen?
sprichst lnich selber los; dein Wort wird kund gethan;^ geh und melde mich bey meinen Obern an;
^ rühine deine Huld, dein königlich Bezeigen:
H ^ hör ich jedermann von der Erfüllung schweigen.
schiebt sie täglich auf. Ich lasse doch nicht nach,
^ preise hundertmal, was mir dein Mund versprach:^ man hört es nicht, man will es nicht verstehen,
^ßt mich unerhört und traurig von sich gehen.
^ Herr! erkenne nun, was mich bisher geqvält,
^?^vhl es nicht an dir und deiner Huld gefehlt.
,e geglaubt, was Gott und Fürsten sprechen^
^ börste nie ein Mensch, kein Diener unterbrechen.
^ dö^Mt es denn allhier, daß deiner Gnade Preis^ ^gehorsam noch zu hintertreiben weis?
"ne stralt zwar stets an den gewölbten Zimmern,^eir^ sieht ihr Gold nicht stets auf Erden schimmern:
Wolken sich nur allzu oft bemühn,
^ ^sluß ihres Lichts den Menschen zu entziehn:l>^ ^ gestärkter Stral durch Dampf und Dünste dringet,^ betrübten Welt die Wärme wiederbringet.
E^^ue doch auch du die Nebel meiner Noth,
König und mein Herr! Das füffe Morgenroth
Womit