Drey und zwanzigstes Schreiben. 545
XXIII. Schreiben.
An den
All. D. Andreas Wagnern,
bey der MagisterpromotionSeines ältesten Herrn Sohnes.
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ie sehr ich dich bisher, mein Wagner! hochgeschätzt,Wie sehr mich dein Verstand und redlich Herz ergetzr,; - kurz, dein tugendhaft, gelehrt und kluges Wesen^ H zum erstenmal in diesen Zeilen lesen.
^ hätt es längst gethan, aus Antrieb meiner Pflicht,fehste mir dazu an Lust und Vorsatz nicht:j?Ein, ich wünschte stets, mit sehnlichem Verlangen,r?°hr Anlaß, als bisher, zur Lobschrift zu empfangen.
^ dringe mich nicht gern durch Schmetcheleyen ein,
^ kin Griffel wollte nur der Wahrheit Herold seyn j. "d wartete Mit Fleiß auf öffentliche Proben,
^ deine Trefflichkeit auch öffentlich zu loben.
^aran gebrach es mir. Denn ob dir wohl kein Tag,Augenblick vergeht, der nicht bezeigen mag,u ^ nützlich dein Bemühn der Stadt, dem Vaterlands,
H Wachsens Nachbarn ist; indem man mit Bestände. ^wohl behaupten kan, daß demen Witz und FleißDeutschland schon genießt, und sehr zu rühmen weis :*°ar doch dieses mir, wenn ich dich loben wollte,
^ sattsamer Beweis, der andern zeigen sollte,
Mm Warum