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Herrn Johann Christoph Gottscheds ... Gedichte / Johann Christoph Gottscheds / gesammlet und herausgeben von Johann Joachim Schwabe
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580
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580 Zwey und dreißigstes Schreiben,

So manches weise Haupt, das seinem Zepter dienet,Sieht schon ganz deutlich ein, was sich der Schwärm erküh^Der stets von Gottesfurcht, von Seel und Himmel schr^Doch alles, was er thut, den eignen Lüsten weiht.

Durch dieser Helden Schutz wird dirs gewiß gelingen,Das arme Preussenland aus seinem Joch zu bringen.

O! käme doch die Cur, die deinen Leib gestärkt,

Dir noch weit mehr zu gut, als du bisher gemerkt.

O brächte doch das Bad, mit seinen Heilungssaften, ,Dich, hochgeschätztes Haupt! zu zehnmal grössernKräf^'Sein mineralisch Salz mag sonst zwar insgemein,

Doch würd es hier gewiß von grossem Nutzen seyn.

Es würd ein ganzes Volk, das seines Lehrers LebenDadurch verlängert säh, es tausendfach erheben.

Es würde Königsberg in vollen Freuden stehn,

Und dieser Qvellen Kraft, so lang es steht, erhöhn.

Es würde der Parnaß der klugen Merlinen,

Mit Liedern neuer Art, zu ihrem Preise dienen.

Es würde Zion selbst, das seinen Wächter ehrt,

Weil sich durch Qvandtens Heil sein eigen Heil gemehrt/Nicht minder dankbar seyn. Ich hoff, es wird gesch^Wir werden unsern Wunsch gewiß erfüllet sehen.

Erfreute Preussen, auf! empfanget euren Qvandt,

In Deutschland hab ich noch nichts trefflichers gekannt-Verehrt ihn, weil er lebt, genießet seiner Gaben, . - jUnd hört ihr ihn, so denkt: Man kan nichts grösstes^