592 Viertes Lehrgedichte.
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IV. Lehrgedichte.
Ob ein künftiger Arzt sich auf diePhilosophie legen müsse?
Bey der Magisterpromotion
Herrn Laspar Böse»
in Leipzig. 1725.
MLo bleibt es denn dabey, wie ich versichert bin,N^ADu gehst, geehrter Freund! nach der Catheder h^Du stellst dich an den Ort, wo Pallas ihren SöhnenDen steten Fleiß belohnt. Apollo will dich krönen.Man sieht, er wartet dein ; du kömmst, er freuet sich :Der Musen kluge Zahl ist höchst bemüht um dich ;
Er nimmt den Lorberkranz, und will mit dessen Zweig»"Dein kluges Haupt geschmückt, und dich als Lehrer zeig»"'
So ist dein Wunsch erfüllt, hochwerthgeschäHter Fre"^'Die Weisheit, die dein Geist so sehr zu lieben scheint,
Ja, die er wirklich liebt, nimmt dich in ihren Orden,
Du bist mit ihr bekannt, verlobt, vermählet worden.
Du gehest voller Lust in ihren Tempel ein,
Du willst inskünftige ihr treuer Priester seyn,
Du wirst ihr Heiligthum mit reinen Opfern ehren,
Und jeden, der es wünscht,. Verstand und Tugend lehre»'
Allein, Geehrtester! hast du dich auch befragt,
Was dein Hippocrates zu diesem Stande sagt? ,
Was saget dein Galen ? Was wird dein Celsus sprechen-.Mich dünkt, ihr strenger Zorn wird deinen Vorsah bre^