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Neuntes Lehrgedichte.
Die täglich höher steigt, seit dem Vernunft und Fleiß^>s mehr und mehr verklärt. Du kennst und ehrst den Greis,Den Leiden so erhebt, und den, der Halle schmücket:
>!N welchen beyden man mit vieler Lust erblicket,
Daß noch Hippocrates, daß noch Galenus lebt.
Du hast auch hier bey uns den Männern nachgestrebt,
Die Weisheit und Vernunft und Uebung stets verbinden,^nd manche Heimlichkeit in der Natur ergründen.
Du hast des Vetters Bild vor deinen Augen stehn;
Du darfst nur auf der Bahn des theuren Vaters gehn,Des Vaters seltner Art! der dich zuerst gelehret,
Nas zu der Wissenschaft, die du erlangt, gehöret.
Dein Danzig ehrt ihn noch, wiewohl die SterblichkeitIhn uns zu früh geraubt; und winkt dir allbereit.
Und hoffet das von dir, was man an ihm verkehren.
Und hat dich gleichsam schon an seiner statt erkohren.
Zeuch hin, man wartet dein! Das Glücke ruffet dir rDoch laß mir einen Theil von deiner Neigung hier.
Vergiß die Freundschaft nicht, die wir bisher gepflogen,Und schreibe künftig mir, auf ganz gefüllten Bogen,
Von deinem Wohlergehn, von deines Hauses Glück:
^o schreib ich dir gewiß ein jedesmal zurück;
Und will von meiner Treu dir so viel Proben geben,
Als in der Medicin und Dichtkunst Pfuscher leben.