Band 
Sechs und zwanzigster Theil.
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17
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Vorrede. 17

wird: da ihnen (den Holländern und Seeländern) im Jahr 15 84 die Schiffartdahin (nach Portugal) verwehret war, so fingen sie an, entferntere Reisen vorzune-men. Einige fuhren auf Archangel/ andere nach den Inseln des grünen Bor-gebirges, von wannen sie Salz holten; auch etwas hernach, starker als zuvor, aufItalien, und unter französischen Flaggen nach verschiedenen Hafen in dem tür-kischen Gebiete. Allein auf die Schiffart »ach Ostindien ward zuerst ernstlich ge-dacht, nachdem die Engländer im Jahr 1586 schon einen Vortheilhaften Aug da-hin gethan hatten, und da die Fahrt auf Spanien und Portugal gewaltig gehin-dert ward. Cornelius und Friedrich Hourman, eines Brauers zu GoudaSohne, hatten sich im Jahr 159; nach Lissabon begeben, und von dorten dienötigen Nachrichten von dem indianischen Handel mitgebracht. - - Auf der er-sten Reise gerieth er, auf Anstiften der Portugiesen, zu Bantam und sonst mitden Einwonern in offenbaren Krieg. - - Darauf folgen die Namen der Kaufleu-te, welche die Kosten zu dieser ersten Reise hergegeben hatten, - - nebst den Na-men derer, so jetzt dazu getreten; und diese Reise unter der Anfürung des vanNekfält ins Jahr 1558 (^). Die vier Schiffe, so in fünfzehn Monaten glücklich zu-rück kamen, brachten unter andern 402 Last Pfeffer, hundert Last Nagelein, diesie in Bantam geladen hatten, mit sich, auch einige Geschenke an den Prinz Mo-ritz voll dem banramischen Könige. Die andern Schiffe besuchten Amboina,Banda und Ternate, und kamen im Jahr 1600 nach Hause. Die Ständehatten das Geschütze hergegeben, womit dieß Schiffe versehen worden. VanNek wurde, weil die Reise so glücklich gewesen, zum andernmale wieder fortge-schickt mit sechs Schiffen, im Jahr 1600 im Brachmonate; er fand daß der Kö-nig von Ternate mit den Portugiesen nicht mehr zufrieden war, und zu Pata-M, wo er Pfeffer einkaufte, erlaubte die Königin eine Niederlage. Nun wirderst erzälet von der seeländifchen Unternemung, da der Name Adrian Henrichs-sohn ren Haas richtiger als bey uns S.297 geschrieben, auch die übrigen Kaufleutegenent worden; weiter; folgt S. l?i die Erzalung von den Versuchen, um nord-werts einen Weg nach China und Indien zu finden, auf welche Entdeckung 25000Gulden zum Preis gesetzt worden. Zu Ende unsers §. 160 mus für Harmanß,und §.164 sm-Hermantz, Hermanssohn gelesen oder verstanden werden. DerKönig von Ächen, dessen m §. 161 gedacht wird, hat sogar eine Gesandschaftmit zurück nach den Niederlanden geschickt; der Freibrief für die Vereinigung dereinzeln Geselschaften, zu Einer, wird dem Hauptinhalt nach S. 174 der hollän-dischen Geschichte, erzälet. Statt zwölf Schiffe, bey uns §.164, werden da-selbst <L>. 175, vierzehen genent; die Ausrüstung beider Flotten sol über 22 Ton-

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(^) Bey un-> ist S. 2 9 7 ein offenbarer Druck- fangen und erst nach zwey Jahren geendiget wor-felet 1596; indem die erste Reise 1595 ange- den.