Band 
Sechs und zwanzigster Theil.
Seite
127
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4. Hauptst. i.Abs. Schicksale der engländischen Handlungsgeselsthaft. 127

und Siam ostwerts trieben, von dem engländiflhen General Passe; diesem ohnekach-tet aber wurden ihre Schiffe gewaltsamer Weise und ohne Rücksicht auf den ihnen ver-spreche,ren Schuh, weggenommen. Er gab sich auch nicht einmal die Mühe, zum Kö-nige zu schicken, oder sich der unrer allen gesitteten Staaten gewöhnlichen Art denKrieg zu erklären, zu bedienen. Nein, er hatte die 'Absicht, die Früchte einer Seeräu-ber-ey einzuerndten, ehe eine hinlängliche Macht gegen ihn abgeschicket werden könte.Also wurde die Gefelschaft in einen Streit verwickelt, der nicht nur ihren Credit bey-dem Mogul und bey seinen Unterthanen zu Grunde richtete, sondern ihr auch über400,020 Pfund kostete; ein Werk einer falschen Staatskunst, wovon sie die Folgenbis auf den heutigen Lag noch nicht verwunden hat. Wie konten wol der General inIndien, und sein Bruder Sir Josms in England, vernünftiger Weise glauben, daßsie die Unterthanen des Moguls in einem Theil seiner Staaten würden bestehlen,plündern und berauben, und in den übrigen doch eines freien ungestörten Handels geniestsin können? Sie konten nicht erwarten, daß der König ein müßiger Zuschauer vondem Unglück seines Volks und von den; Stolz der Engländer seyn würde. Währenddieses Zeitraumes haben die Ausländer und so gar die Holländer selbst Ursache, sichüber den frechen Stolz zu beklagen, womit eine Gefelschaft von Kaufleuten einem gros-sen; und mächtigen Monarchen schimpflicher Weise begegnete. Der Capitain An-drews machte die erste Probe von dieser seltsamen Scaatskunst. Dieser j Herr segeltein dem.Schiffe, Carl der zweite genant, nach Mocha, steckte die 'cngländistheFlagge auf die engländische Factorey, und nahm zwey cngländische Landhcmdlungsschiffeunrer den Befehlen des Capitains Bear und XVren hinweg. Da der letztere flirrSchis nicht übergeben wolte, so wurde er in seiner Kammer ermordet o). Der Gou-verneur und die Kaufleute von Mocha, denen dieses gewaltsame Verfahren misfiel,fetzten sich vor, den Capitain Andrews zu zwingen/ daß er die Schiffe wieder zurückgeben mäste; als er aber Nachricht davon bekam, so machte er sich eiligst an Bordund lies die Fahnen auf der Factorey stecken. Er verlies kurz darauf Mocha undnahm seine zwo Prisen mit sich. Die Gefllflhast litte wegen dieser weggekommenenSchiffe, weil sie genöthiget wurde, den Eigenthümern ihren Schaden reichlichzu ersetzen. Herr Llwe, Aufseher von einem dieser weggenommenen Schiffe,

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») Harris Vvl. 2 . Haimlksn Vol. i.

dieserhalb von uns Rechenschaft verlange oder Anr keilen so tanze verweilen, bis die Stadtthore ver-forderungen wache. schlössen sind, so will uns der Thorhüter nicht hin-

XXXIV. Als vor einigen Jahren der Ge- ein lassen, wo wir ihn nicht bezahlen. Wir verrvee mir des Königs Flotte in Bombay überwin- langen daher, baß der Gouverneur Befehl crcheirterte, so ermordeten wahrend dieser Zeit einige le, daß lins solche Leute nicht, langer beschirm*v„ seinen Leuten zween EnglänSer. Dieses pfcn 25).

bewog nun unsere Leute, ihren Tod zu rächen; sie So waren die vorn General LhilS über-dessen sich aber durch die stärksten Versicherungen, reichten Beschwerden beschaffen, worauf er einen:daß alle mögliche Genugthuung geschehen soirc, Krieg bauete, ohne seine Klagen einmal nach Hörvon ihrem Vorhaben abbringen. Der Gvuver- fe zu schicken. Der vernünftige Leser wird bemer-venc zog zwar die Mörder, als wir klagten, ger ken, wie nichtswürdig, lappisch und abgeschmacktsanglich ein, allein er lies sie nach dreien Tagen die meisten von diesen Artikeln sind; wie ungerwieder los. Wir verlangen daher, daß sie ihre recht andere, und in was für einem frechen gebiete.-Strafe bekommen mögen. rischcn Tone, der so lächerlich als unbesonnen ist,.

XXXV. Wenn wir uns irgend bey Lustöar- dieselbe» dnrch und durch abgefaffet sind..

2L) Hannltons Mt, ob rlie Lall Irulies Vol. i.