Band 
Sechs und zwanzigster Theil.
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4.Hauptst. i.Abs. Schicksale der euglandisHen Handlmrgsgeselschaft. iZZ

§. 67.

Herr Vaux folgte dem General Lhild als Gouverneur von Bombay. ClMs nach.Herr Harris, der inSurak gefangen gesessen, hätte dem Alter nach eigentlich fein folaer und de:Nachfolger seyn sollen; allein es war nicht gebräuchlich, diese Stelle eher jemanden ^

anzuvertrauen-, der von dem Mogul um todeswürdiger Verbrechen willen gefänglich ^ ^ 'eingezogen; worden, bis eine besondere Verzeihung aller vorigen Beleidigungen ver-williget worden. Und dieses war eine Art von Höflichkeitsbezeigung und Hochachtung,die man diesem Monarchen nothwendig machen muste. Herr Vaux war genöthigek,sich nach Surat zu begeben, um denFmnsnr und des Moguls Serpaw, oder dasbei, diesen Gelegenheiten gewöhnliche Geschenk zu empfangen. Dieses Geschenk bc,stand in einem schönen mit einer kostbaren Decke versehenen Pferde, das niemals, essey auch unter was für Vorwand es wolle, verkauft werden darf; in einer volständi-gen Kleidung von Atlas, oder Zeerhasias, eine Art von Satin, mit goldenen odersilbernen Blumen durchwirket; in einem schönen Turban, gestickten Schuhen und ineinem in schönen Scheide steckenden kostbaren Dolche. In diesem Schinuckeempfangt der General oder Gouverneur den Firmont von dem Botschafter des Mo-guls,, wobey sich der Gouverneur von der Stadt oder Provinz zugleich weitlauftigüber die Ehre ausbreitet, die ihm von dem mächtigsten Monarchen unter dem Him-mel erwiesen worden; und ermähnet ihn, sich durch sein Betragen eines solchen Vorzu-ges würdig zu machen. Nachdem Herr Vaux den Firmont in einer verguldeten Büch-se empfangen, so setzte er dieselbe auf sein Haupt, und lies durch den Dolmetscher seineErkentlichkeit für die Ehre und besondere Verbindlichkeit, worunter er gegen diesengrossen Monarchen stünde, bezeigen. Hierauf wurde er aus dem Garten, wo dieseCeremonie verrichtet worden, von dem Gouverneur des Moguls unter den Zurufun-gen einer unbeschreiblichen Menge Volkes in die Stadt gesühret, welches ihm, alser sich nach der euglandischen Factorey begab, zur Erhaltung eines so hohen RangesGlück wünschte. Nachdem sich Herr Vaur auf eine Woche zu Surat aufgehalten,so lies er dem mogulschen Gouverneur zu wissen thu», daß er sich gcnöthiget sahe,stach seinem Posten auf Bombay zurück zu kehren. Er bekam zur Antwort: weilsich der Mogul auf sonst niemanden wegen der Erfüllung des Contracts verlassen tön-te, so Hoffete man, er würde sichs nicht einfallen lassen, sich aus der Stadt zu begeben,wo dem Könige die Gunstbezeigungen, welche er der Handlungsgeselschaft, deren Be-bolmachtigrer er wäre, erwiesen, nicht gereuen solten. Also tvurde Herr Vaup alsGeissel zurück behalten, um wegen der Erfüllung der von seinen Herren eingegangenenArtikel versichert zu seyn r). Hierauf verlangte Herr Harns, wie gewöhnlich, daßch>.n als Aeltesien das Gouvernement von Bombay abgetreten werden möchte, webAes Vaur, um Zank zu vermeiden, auch zugab. Harris machte bald darauf denAnnesley, einen schlechten Mann, zu seinem Vertrauten und Directon so daß derErschlagene Annesley das Ruder der Regierung gar bald in die Hände bekam undKunst und Geschicklichkeit genung besaü, nicht nur die Sachen der Handlungsgestbsthaft, sondern auch der Privatkausseute ihre, wahrend Harris Regierung, zu verwir-kn, und sich sodann selbst zum Präsidenten oder vielmehr Tyrannen von Bombay

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6 Hami'lisn Vvs.t.