i§4 xm.Buch. Historie der ostindischen Handlungsgeselschaften.
niglich von 1200 bis z OOO Pfund beliefen; da sie ilch hingegen dieses letzte Jahr auf80463 Pfund ib Sch. 8 D. beliefen, eine Summe, die um verschiedene kaufend >Pfunde geringer war als was wirklich ausgegeben worden. Sir Thomas Tooke ^und Herr T'fstött waren die beiden letzten Jahre Ober- und Untervorstcher gewesen^ undes war daher wahrscheinlich, daß der erstere um daS Geheimnis wüste. Um nun dieSache gehörig zu entdecken, so nahm man seine Zuflucht zu den Conceptbüchern derCommißion. Hierinnen fand man gewisse Nachrichten des Obervorstehers von feinenBemühungen, einen neuen Freiheicsbricf zu erhalten, nebst Rechnungen von Summen, !die auf diese Bemühung verwandt worden; allein sie waren nicht gehörig aus einandergefetzt, welches ein Verfahren war, das vorher niemals erlaubt gewesen. Unter am ^dem Dingen fand man auch darinnen Befehle an ihre Caßirer, daß sie solche Geldsum-men zum Dienst der Geselschaft auszahlen folten, als der Obervorsteher verordnen wür-de T). Als die Committee hierauf in ihren Entdeckungen weiter ging, so bemerkte sie,daß das vom Herne und Tooke, da der letztere nur Untervorsteher gewesen, ausgege-bene Geld zu Privatdiensten verwendet, aber in der Rechnung unter die algemcinenAusgaben gebracht worden. Die Zweideutigkeit Tookes, die Aussigen des Sir Ben-jamin Barhurst, eines von der Committee, nebst vielen andern Umstanden, setztenes ausser allen Zweifel, daß Bestechungen vorgegangen waren; allem man kontc dessennoch niemanden überführen. Sir Thomas (Looke gestand, daß die 90000 Pfundgewissen Personen zu Theil werden folten, wenn die Bill durchging; allein von derVerttzeikung derselben wolte er nichts sagen. Sir Basllms Firebrace gestand,daß er 16000 Pfund bekommen, die er mit Erlaubnis der Geselschaft am Stocke an-geleget. Was den Vergleich mit den Kaufleuten (oder Schleichhändlern, wie sie ge-nant wurden,) anbetrift, die sich einen Antheil an diesem Privathaudel gegen 25 vomHundert voraus und gegeir die Hälfte des Profits erkaufen wolten: so erhielt die Com-mittee Nachricht, daß der Lord Nottingham der Geseljchaft jchnfclich zu wissen gethan,daß es Se. Majestät gern sehen würden, wenn sie zu einem Vergleich kommen köncen. ^Daß ohngefehr die eine Hälfte die Bedingungen angenommen; als aber die HerrenGsdfrey und Lolston auf zc> vom Hundert bestanden, so waren-die übrigen wegge-gangen. Ausserdem aber glaubte man, daß der mit Loljön geschlossene Contract we-
e) Ralph ikici. Harns und Dodsleyo idlck.
T) Folgende Summen fand man, nebst befon-term Befehl dieselben auszuzahlen, namhaft ge-macht; nemlich den izten April 169z, 22175Pfund; den 24sten November 2498 z Pfund;in dem Jenner 1994, zoooc-Pfund, ausser nochkleinern Summen, die sich bis auf zehntausendPfund beliefen; welches zusammen 87402 Pf.
,2 S. ; D. ausmachte. Nunmehro kam esdarauf an, die Vcrtheilung dieses Geldes ausfün-dig zu machen. Ein grosser Theil desselben war,wie mau sagte, dem Sir Basilius Fircbracein die Hände gezahlet morden. Als man dasKassenbuch der Handlungsgeselschaft untersuchte,
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so fand sichs, daß die Balanze 124249 Pfund,15 S. ro D. war. Da man aber den Caßirerfragte, ober diese Summe in der Lasse hätte,so antwortete er mit Nein, und zeigte eine voMJenner 1694 datirte Quittung des Gouverneursauf 90000 Pfund vor, und sagte, er habe dieSumme von 99197 Pfund ostindischen Stocksauf Rechnung der Geselschaft ausgezahlet. Al-lem die Committee konte weder eine Volmachtwegen der gedachten Summe, noch einige aufRechnung der Geselschaft übergetragene Stocks fin-den, ausgenommen in Ansehung einer Summevon achtzehn tausend dreihundert Pfunden Z4>