Band 
Sechs und zwanzigster Theil.
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166
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166 All. Buch. Historie der ostindischen Handlungsgeselschaftett.

geben, worinne verschiedene angesehene Personen von beiden Häusern beschuldiget wur-den, daß sie Geld von der Handlungsgeselschaft bekommen; nachdem Arebrace, Ac-ron und Bares, und sodann Sir Iosias Lhssd, Tysion und Lrg§gö verhöret wor-den ; nachdem der Herzog von K.eeds beschuldiget worden, und sie eine bequeme Ge-legenheit zu Entdeckungen in ihren Handen hatten: so wurde die ganze Sache auf ein-mal abgebrochen und solte nicht anders als durch einmüthige Willigung wieder vorge-nommen werden können. Hieraus machte man den Schlus, daß von allen Partheiengar zu viele stark in diese schädliche Sache verflochten wären d). Der Bischof BunNet und alle nachherige Geschichtschreiber scheinen dieser Meinung beizupflichten; und eslässet sich aus dem, was Looke, Frrebrace, Act-q, Chrld und andere ausgesaget,schwerlich bestimmen, wer den grösten Antheil an dieser schändlichen Bestechunggehabt.

§. 8z.

Die geselr So stand bet ganze Handel bis aufs Jahr 1698- Das Ministerium erthei-

schaft erbietet lete Privatkaufieuten Freiheiten, ohnerachtet es der Handlungsgeselschaft die gedachtensich zu einem ausschließenden Freiheltsbriefe vcrwilliget, und diese wurde indessen durch die ungeheurenaber verwor- Summen, so sie auf die Erlangung dieser Freiheitsbriefe verwandt, in Armuth, undftn wird. durch die Entdeckung ihrer gesetzwidrigen Bestechungen in Schande gebracht. Nunwurde ein wichtiger Streich erfordert. Die Regierung verlangte eine Summe vonzwo Millionen. Man glaubte nicht, daß eine Anzahl neuer HandelSconsorten eine sogrosse Summe für einen neuen Freiheitsbrief auf den Credit einer Regierung vorschiesisen würde, die es erst vor kurzem insgeheim mit der Handlungsgeselschaft gehalten.Die Sache wurde dem Hause der Gemeinen vorgeleget, damit alles auf einen vesteNGrund, nemlich auf die Bürgschaft der Nation, errichtet werden möchte. Dieses warder Zeitpunct, da der Regierung geleistete Dienste für die grossen politischen Verdien-sse.gehalten wurden; ja, da die Staatsbedienten alle ihre Forderungen erhalten mü-ssen, und noch dazu auf die Art und Weise, wie sie verlangten. Es suchten erst eini-ge angesehene Personen die Gesinnung der Gesclsch'aft zu erfahren, damit sie wissenmöchten, ob sie geneigt wäre, Geld als ein Darlehn vorzuschießen, fals sie durch dasAnsehen des Parlaments bestätiget würde. Es fanden sich Unternehmer, welche die-sen Antrag einer algemeinen Versamlung vorlegten; allein die Personen, denen die-se Sache anvertrauet worden, liessen dieselbe entweder aus Mangel der Geschicklichkeit,des Muthes oder des Eifers, in ihren Händen stille liegen. Die Noth war drin-gend; und der Hof, der des Wartens müde war, hatte jetzo eine Gelegenheit, sichauf die Seite der Kaufleute zu schlagen; welches auch geschahe. Hierdurch wurde dieGeselschaft in Bewegung gesetzet. Sie sahe ein, daß in der gegenwärtigen Beschaffen-heit des Handels keine Aenderung gemacht werden könne, ohne ihrem Freiheltsbriefe,der ihr erst vor vier Jahren so theuer zu stehen gekommen, oder ihrem Gewinn, odetbeiden gleich zu schaden e). Unter diesen Besorgnissen wurde in einer algemeinen Ve^samlung derselben beschlossen, die Summe von 700000 Pfund vorzuschießen, um dirBestätigung des Parlaments zu erhalten, wie ihr einige Zeit vorher zu verstehen geg^ben worden. Diese Summe wurde vestgesetzet, weil das Publikum der Meinung Z"

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