Band 
Sechs und zwanzigster Theil.
Seite
168
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I 68 xm. Buch. Historie der ostindischen Handlungsgeftlschafteu.

wovon sich die Einkünfte jährlich auf 44000 Pfund beliefen, eine Sache, die gar wohlin Erwegung gezogen zu werden verLiencte, ehe man sie desselben zu berauben suchte.

Die Kosten, welche die Handlungsgeselfchaft auf Bevestigungen verwandt und die sichauf eine Million Sterling beliefen. 4) 3 hr Verlust während des Krieges, wodurchseit .ihrer .letzten Unterschreibung zwölf grosse Schisse, deren Werth sich auf andert-halb Millionen belaufen, entweder Schifbruch erlitten, oder von dem Feinde wegge-nommen worden. 5) Führete sie an, daß sie der Regierung wichtige Dienste gelei-stet, daß sie so viel zu den Zöllen mit beigetragen, daß sie bey einem dringendenVorfall eine grosse Menge Pulver hergegeben, und in einem Nothfall 80000 Pfundzu eirculjrenden Ercheguerbils vorgeschossen, welches damals für «inen sehr'wichtigenDienst gehalten worden b). Sowol der Bischof Burnet, als der Fortsetzn des Ra- >pm melden, daß diese Bittschrift in dem Haufe so viel Achtung gefunden, daß derVorschlag geschehen, der Geftlschast die Handlung zu bestätigen, wenn sie dieselbe un-ter den von den Kaufleuten gebilligten Bestimmungen und Einschränkungen annehmenwolte; welches sie aber verweigert. Wir können kein Zeugnis finden, das dieses Vor-geben bestätigte, und es lässet sich auch mit der Folge der Sache ganz und gar nichtzusammen reimen. Die Bittschrift wurde zwar zum zweitenmale gelesen, und als ei- j

M Sache angesehen, die sogleich abgethan werden müste; allein da sich die Gesclschaft, !

zu Folge einer Entschließung der algemeinen Versamlung, erbot, ihren Fond einerSchätzung von 50 vom Hundert, nemlich 20 vorn todten und zo vom lebendigenFond zu unterwerfen, für welche Summe sie gerne gut sögen wolte, und Unterschrei-bungen zu den zwo Millionen zu eröfnen: so brachte ihr diese Bewilligung nichts Vor-theilhaftes zuwege. Hingegen stattete die Cvmmittce, welche zur Untersuchung ih-rer Bücher, ihrer Fonds u. s. w. ernant worden, drey Tage nachher ihren Bericht ab,woraus sichs zeigte, paß die Handlungsgeselfchaft ihren Fond nicht nur zu verschiede-nen Zeiten viel zu hoch geschähet, und ihre Theilungen den Profit übersteigen lassen, son-dern daß auch von der neuen Untexfchreibung eine Summe von 3 556z Pfund 0 Sch.

4 D. an die Handelsconsorten, nebst verschiedenen Summen für Bestechungen und feileAbsichten, unter dem Namen besondere Dienste, ausgezahlet worden. Es geschahedaher ein Vertrag wegen der den neuen Unterschriebenen zu leistenden Genugthuung füralle den Schaden, so ihnen dadurch zugefüget worden, daß Theilungen über den wirk-lichen Werth des Fonds geschehen und daß die obigen Summen an die alten Handlungs-consorten von den: Vermögen der neuer, ausgezahlet worden. Die Berathschlag«»-über diesen Vortrug wurde unterdessen bis auf den nächsten Tag aufgeschoben, da dieHandlungsgeselfchaft bewies, daß die gedachte Zahlung mit Einwilligung der neuen >Unterschriebenen geschehen, worauf diese Sache abgebrochen wurde'). !

§. « 4 -

Es geht eine Da die Direkteres durch einen so hitzigen Angrif in Furcht gefetzet wurden, und

blll zum der Mc Recht wegen dessen, was noch folgen könte, besorgt waren: so riefen sie eine amUut?durä^ dere algemeine Versiuulung der Handelsconsorten zusammen, worinne die angesehenwogegen' sich sten Personen einig wurden, sogleich eine Uutersthreibung von 2OOOOO Pfund, als die !die geselschaft erste Zahlung von den 2,OOo,ooo Pfund, zu eröfnen, und dieselbe zu verliehren, faissetzet. die folgenden Zahlungen nicht erfolgten. Es wurden den Gemeinen noch an demselben

tz) Somers ONeA, Vvl.zo. p.129.

i) Oediires c>k rde Osmmon? 1Ü9S.