Band 
Sechs und zwanzigster Theil.
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194
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194 XlH- Buch. Historie der ostindischen Haudlungsgeftlschaften.

. §. 97.

Die Englälü Ohnerachtet die Engländer solchergestalt aus Bencsuleett, ihrer besten Fackö-

der dürfen die rey auf der Insel Sumatra, vertrieben wurden, so erhielten sie doch von den Landes-factorey wie- emgebornen die Erlaubnis, das Jahr darauf wieder dahin zu kommen, und ununterbro-der herstellen. ^ der Erbauung des Forts Marlborough fortzufahren. Es scheinet also unge-gründet zu seyn, wenn der Rath in seinem Briefe versichert, daß das Fort der eigentli-che Zankapfel gewesen, indem aus den in unsern Anmerkungen angeführten Briefendeutlich erhellet, daß sich die Landeseingebornen von den Engländern für beleidiget undunterdrückt hielten. Die Oberhäupter der Factorey bewiesen nicht allezeit die grösteVorsicht, und ihr stolzes und herrschsüchtiges Betragen hatte die landeseingebornen sehebeleidiget; allein weil dieses, in Begleichung mit der unmenschlichen Tyranney, welchedie Holländer da, wo sie sich niederließen, ausübeten, noch sehr erträglich war: so sin-gen die LNalayen nach der Vertreibung der Engländer an, einen Besuch von diesengrausamen und unwilkommenen Nachbarn zu befürchten. Dieser Furcht wegen ließensie ihren Zorn gegen die Engländer gar bald fahren, begruben ihr unvorsichtiges Be-tragen in Vergessenheit, und nöthigten sie mit einem so grossen Eifer wieder zurück zukommen, als sie dieselben vertrieben hatten e). Das neue Fort war, ohnerachtet es demalten so nahe lag, weit gesunder, als jenes. Da es überdis weit vester ist, als das FortNork in Bencouleen, so haben die Bedienten der Handlungsgeselschaft von den lan-deseingebornen ganz und gar keinen unvermutheten Ueberfalt zu befürchte!». Es verei»nigte sich also alles mit einander, die Handlung und die Wichtigkeit der Geselschaft aufdieser Insel zu vermehren C).

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e) Hamilton V0I.2. c.4!.

über bis grosse Sicherheit desselben Leewundern, an, sie fanden aber viele Schwierigkeiten, in demDer Capitain -Hamilton, von dem wir diese Angesicht des Feindes zu landen, weil die SeeNachricht zum Theil entlehnet, beschuldiget ihn sehr heftig war. In dem ersten Versuch, wel-«iner allzugrossen Härte, und dieses mit Recht. chen sie hierinne machten, waren sie wegen Der-C) Das Jahr darauf brach in dem Königrri- . nachläßigung der Verhaltungsbefehle unglücklich?che Visiaftrm, auf der malabarischen Küste, eine vhngefehr 80 Engländer wurden getödtek, undArt von Krieg zwischen der englischen Factorey einige zu Gefangenen gemacht. Indessen lande-«nd dem Sand ah Rasah aus. Der Rasah ten sie doch einige wenige Tage nachher ohne Ver-halts an der Mündung des FlusseS Batterien an- lust, und reicheren sich in wenigen Wochen <Mgcleget, und dadurch das englandisch e Fort von dem dem Rasah. Es kam auf der Seite eines Bek-Haftn verschlossen. Hierüber beklagte sich nun ges unter dicken Gebüschen zu einem Gefechts'der Präsident: allein es wurde keine Aenderung Da der Feind höher stand, so versuchte er dirhierinne getroffen. Gegen das Ende des Jahres Engländer von einer schönen Wasserguelle p*ging ein Schis an der Küste, vhngefehr vier Mei- vertreiben, die sie ohnweit der See im Besitz hat-ten von der Factorey, zu Grunde, woran Herr ten; allein die kleinen Fahrzeuge, welche "dicht*Taylor, das englische Oberhaupt, als Lehnsherr am Ufer lagen, um 400 Mann, so die Quell*Anspruch machte. Der Rasah machte ihm scin bewachten, zu bedecken, feuerten mit so gutt»*Recht streitig; allein Taylor behauptete dasselbe Erfolge, daß die Völker des Rasah in wenig**unbedachksamcr Weise, wodurch der Rasah sehr als einer Stunde geschlagen wurden, undaufgebracht wutde. Er versamlcre demnach ein Mann Todte auf dem Wahlplahe zurück liessen- ,Heer, und belagerte das Fort zween Monatelang, Dieser Sieg war indessen so wenig entM^ehe es dir Witterung erlauben weite, daß zur dsnd, daß sich die Engländer vielmehr geuöch''See Hüls« geschickt werdenkonte. Endlich kamen get sehen, noch immer Vertheidigungsweise«inige von den Schiffe» der Handlungsgeselschaft hen. Sie waren weit schwächrr als der