4. Hauptst. i.Abs. Schicksale der engländischen Handlungsgeselschaft. 151z
stadt für diejenigen seyn würde, welche ihnen die grösten Beleidigungen zugefüget hätten.Nicht lange nach dieser Empörung war ein Streit zwischen dem Dupattay Manda-rin und dem See Grbb, Capitain der Lhmeser, der die Zucker - und Arrackplantagender Handlungsgefeischafc über sich genommen hatte, entstanden. Der Dupattay ist einermit von den zweiten des Königreichs und Gouverneur von Dasanore. Er ist unter denlandaseingebornen sehr beliebr, indem er unter ihnen für einen Priester gehalten wird, undMan hatte jederzeit von ihm geglaubet, daß er ein guter Freund der Engländer wäre.Der Streit brach dadurch zuerst aus, daß vie Lhinefer viere von deL DupattaysBuffaloes tödteten, seine Umzäunungen niederrissen und seine Plantagen beschädigten,welches, wie sie vorgaben, auf Befehl des vorigen Untergouverneurs, des Hm. Far-mer, geschehen war. Allein Herr Eooke machte diesen Gewaltthätigkeiten ein Ende,Und nöthigte die Chmessr, dein Dupattay völlige Genugthuung wegen des ihm zuge-fügten Schadens zu gebeu. Diesem ohnerachtet tödteten einige von des Dttpattaysleuten aus Rache einen von des Capirains Sclaven, und es war bekant, daß sein Bru-der mit von der Parthey sey. Der Gouverneur ertheilete Befehl, ihn in Verhaft zunehmen und bis den folgenden Tag gesanglich zu verwahren, da er ihn verhörete undfreisprach, ohne daß ihm weiter etwas gethan wurde, als daß er die eine Nackt hatte inVerhaft sitzen müssen. Diese Beleidigung machte einen tiefen Eindruck in das Gemüthdes Dupattay, und war die eigentliche Ursache von dem traurigen Vorfall, der kurzdarauf erfolgte, und die Engländer Lencoulem zu verlassen nöthigte v) B).
d) Lockxers Acmum c. 4.
, B) Aus folgendem Briefe, der von den Eng-ländern im Jahr 1717 aufgefangen wurde, kanMan die Anstalten der LandeSeingeborncn einigeZeit vor dem Aurbruche der Empörung ersehen.
"Dieses komtvvm Sultan Manfore, Rasah»TuiUamat, Datta Panvash, allen den Grossen„i» BanSat Sapalo, und den Aufsehern über„die Handlung IN libantyan und Togo Loora,>>a» Datta Rai'ak) Guasid, nebst allen den Pro-"ktcras und Limocorras von Salabat und»Totroun bis Lalaboon, Suramln undMa-"lgccg. Wir haben des Rasah 'Luasiö Briefer-"halten, und er gefällt uns wohl. Wir sind nun»Vergewissert, daß sich das ganze Land bis nach»Abong, wie auch Juan de Doms mit sei''.Nein Volke, einmüchig mit uns vereinigen wer-"de»; und wenn dieses geschiehet, so wollen wir„den Jagn Mallin ins Land schicken, um zu be-achten, daß wir willens sind, die Engländer"^nzlich zu Grunde zu richten und ihre Nieder-'Men auf der ganzen Küste zu zerstören, weil sie»treu und Glauben gebrochen haben, und ganz»anders geworden sind, als sie sonst waren. Wir» erden, so bo>d das Fest vorbey ist, dazu schrei-en, und wollen bahero gerne, daß ihr, Darra"HNiah <LnasiL, einen Boten mit eurer eigcnt-
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"lichen Meinung von dieser Sache abschicktet, und»auch berichtetet, wie die Proateras und Limo-„cateras gesinnet sind.--
Auf diesen Brief wurde folgende Antwort auf-gefangen.
„Dieser Brief komt von dem, der nichts isset,„an Rasah Mansore und Sultan Guillamat,«und versichert sie, daß er alle diejenigen, die ihm„gleich sind, vcrsamlen und gerade auf Bencou-,,leen losgehcn will. Daher verlanget er mit„Waffen versehen z» werden, die ihr und Rasah„pasiäsiär nothwendig dem Juan Ve Goms«lchickcii müsset, der, wenn es die Könige zufrie-"deu sind, ihr Bundesgenosse zn seyn entschlossen„ist, und ihr könnet euch auf seine Treue verlaß„sen, denn er weis nicht, wie man eine Lüge sa-„get. Wenn er in das Land hinunter kömt, so„wird er die Völker von Serangi an bis Ben-„couleen und Lowt Corot, nebst denen, die„Pangarran MnncoAnovin zugehören, bis nach»Polombong auf seine Seile bringen. Dieses»verspreche ich zu thun, und verlange euer Ant-„worrschreiben darauf. GOtt segne und bewahre„euch in allen euren Unternehmungen.« Dader Rath so frühzeitig hinter diese Zusammenver-schwöruiig kam, so müssen wir uns nothwendigBb über