-L6L XlH. Buch. Historie der ostindischen Handlungsgeseischaften.
vlc und dergleichen. Der hauptsächlichste Vortheil des Handels zu Madras abek,Wodurch ein Zusammenflus von Einwohnern verursachet worden, war die Nachbar-schaft mit den Diamantgrüften in Gslkonda. Diese liegen etwa eine Wochenreistweit von der Stadt. Die Gewohnheit ist, Laß derjenige, der in der Absicht des Han-dels dahin reiset, dem inogulsthen Bedienten sein Vorhaben bekant machet, nachdem ersich einen Platz Erde dazu ausgesuchet. So bald er nun das Geld für den Platz ent-richtet hat, so wird derselbe eingefasset, und es werden Lchildwachen umher gestellet. AlteSteine, die über sechzig Gran wagen, gehören dem Kaiser, und ein desfals begangenerBetrug wird am Lebm bestraft. Einige erwerben sich dadurch was, andere aber verlie-ren ihr Geld, ihre Zeit und ihre Hofuung «.). Nach dem letzten Verzeichnis möchten
etwa
Q) Die folgende Nachricht von de» Diamant- rvthlichm Erde , die etwas in die Orangefarbe«rüsten wird vielleicht einigen unserer Leser nicht fält, und die Kleiber der Arbeiter färbet. Hierunangenehm seyn. Diejenigen , die an der Kü- graben sie vier Klaftern tief, und finden Stein«sie Loromanve! im Königreich Golksnös ge- von einen» ganz vortrefliche» Flus, mit einerfunden werden, liegen gemeiniglich in der Nach- chrystallenen Einfassung, sie sind ab«» kleiner alsbarschaft rauher Hügel und Berge. Ja, unter die in der-vorigen Mine. Unter allen Grüfte»und um diese Hügel sind die Gegenden, wo die- Dieses Königreichs aber ist die zu Lnrrure dUses kostbare Namrgewachse gesuchet wird. Von berühmteste. Die Erde ist röchlich und meist der-lGolkonSa und Disipore ist betank, daß sie jenigen gleich, die wir voc-hin beschrieben habe»-Grüfte haben, daraus die ganze Welt mit Dia- Man hat in derselben Diamanten gefunden, diewanken versorget werden kan. Damit aber der 9 Unzen Trvy oder 81 5 Pages gewogen. Ue-Souveram Diestlben im Preise erhalte, so lässet bechaupt gibt sie wohigezeichnete Steine von -i-«r nur m gewisse» Gegenden graben. ^,n EoL- ner blasgrünlichen Oberfläche, inivendia aber weis-konS« st»b gege»- - zftcher Grüfte. D.ezu Duo- Die Steine sind festen so Lin. als die M den a»-rnuewurde zuersterofnet. D-e Erde -st hiervon dem Grüfte«, und sie werden alle zum Gebrausgeibltcher Farbe, u,O hat e-ne Menge mürber für den Souveram gejänilet; wenigstens ist es'»Kieselsieme. Dt- Diamanten liege» dm-b-s Den lehren Jahren geMhen. Nick! weit bare»vrer Klaftern t.ef m d.eser Erde h,n und her zer- sind die Grüfte Larrawaar und G-rmeccmk-,streuet, ob sich wol e.n.ge fälschlich e-ngebi der ha- Hie eben solch Erdreich yabm wie Lurrure, u«»bm, daß sie in einer Ader in zusammenhangen- auch dergleichen Skeme liefern Dock gaben ö<eDen Klumpen gefunden wurden. Daß dem nicht zu Larrawaar einen Fehler an der Gestalt, i"so sey, das erstehet man daraus, we.l sie öfters dem sie aufder einen Sette dick, auf der ander»«me» Viectelacker durchgi-aben, ohne nur em aber dünn si»,d, wie ein Mntenst in ?n a-'d««-'Stückgm von diesem Edchesie-n MVergutu,-g Absichten aber kommen sie den v^gen an»hrer Muhe zu finden. Wo dre Oberflache nur und Schönheit gleich. Die Gruft ist nun n-e'-grossen Steinen bedecket ist da liegen Die daselbst si^g ausgeleeret, und Ggnftcono wird M d-gefundenen Diamanten tief, sind aber sehr schuh- Mogul allein gespart Zonaaerie P-'c»'-bar wegen ihrer Grosse, Sp-H.gkert und klar«, Anantapelle, Pagalli, Parwilli besteh!»' ^Flusses. Die g-.vöhul.che Grösse ist ohngefthr aus einer rothen E?de- m»d da Muda^
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gelln aber ist vier Gran. Doch werden ewige öfters einen grünlichen FluS haben Zndes-<gefunden, die bis auf z'vanzig Mangeln, »vagen: den sie wegen ihrer Lebhaftigkeit, Grösse und »ve-wiewol dieselben überaus rar sind. Die D-a- sie keine Federn Haben, sehr gesuchet. O-« v°imanten, D.e rn der Gruft Guolure gefunden kommensten Grüfte aber und die allein dieses^werden, haben ernen heitern und durchfichtrgest mens würdig sind, (indem die andern eige»^Glanz, und fallen etwas ms grünliche, die in- nur Gruben sind,) sind die zu WasergerrewendKe Seite des Steins aber ist vorkommen rNanuemuca. Hier arbeiten ste sich durch Mweis. Diese Grnft ist beinahe, wo nicht gar völ- hohe Felsen Durch, und grabm öfters 40 b's ^lrg erschöpfet. Die Grüfte zu rNalabar, Par- Klaftern unter ihre Grundlage Die Oberst«^^tepaüan und Coöawillrkall, bestehen aus einer Felsen bestehet auS einem harte«, vesten Stein-^