Z 2O xm. Buch. Historie der osiindischen Handlungsgeselschaften.
dem Johann peterjsn Roett an, eine abermalige Reise nach Indien als General-gouverneur zu thun; welches er auch annahm, und im April 7627 unter Segel ging,welches gleich nach der Rückkunft des Schiffes Rotterdam geschahe, und es folgetettdiesem vier andere Schiffe unter dem Commando des Johann Wilhelm Versthoer.Kaum waren diese reichbeladenen Schiffe ausgeladen worden, als Adrian BlockMarrstn sich fertig machte, mit einem Geschwader von eilf Schiffen auszulachen 0 -Er ging im October unter Segel, und verlor zwey seiner Schiffe in einem Sturm,rettete aber sowol die Menschen als die Ladung. In eben diesem Monat kam JohannRarstens von Emden, mit drey zu Surar beladenen Schiffen sicher im Texel an,und hatte sich auf seiner Reise genöthiget gesehen, zu pottsmouth einzulaufen, daeine Zeitlang ein Arrest auf sinne Schiffe war geleget worden. Im Junius 1628 ka-men fünf andere Schiffe unter der Anführung des Herrn Larpcttter an, welcher der Ge-neral der Compagnie in Indien gewesen war; und die Ladung auf seinen Schiffen warso kostbar, als eine der vorhergehenden gewesen. Ohnerachket nun die Compagnie hier-in glücklich gewesen war, so gerieth sie doch durch einige unerwartete Zufälle in Verle-genheit, die ihren Sachen sehr schädlich war, und die durch die verschiedenen politischenStreitigkeiten, darein die Republik verwickelt war, veranlasset wurde s).
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Maisregeln Die Engländer hielten ihre Schiffe an, so oft sie es gut fanden, und die
Die heimreise Kaper zu Dünkirchen unterlieffen nie, sie zu beunruhigen und zu verfolgen. DadurchM decken. sahen sie sich genöthiget, alle Jahre eine starke Flotte auszurüsten, die auf dem deut-schen Meer herumkreußen meiste, um ihre zurückkommenden Schiffe sicher in die Hafen zNbringen. Das erste auf die Art postirte Geschwader wurde von Johann Dicrksz LaNtcommandiret, und sobald er sich blicken lies, so zogen sich die dünkirchischen Kaper zurück §)'Bald nachher segelte im October ein Geschwader von eilfSchiffen nach Indien, unterdem Commando desIacob Specks, in Begleitung des Johann Valbeck, eines berührten Mathematici. Dahingegen erhielt die Compagnie durch die Diana die unangenehmNachricht, daß sie im vorhergehenden Januarius von Batavia ausgelaufen, in derHofnung, die Meerenge von Bal-p bey Zeiten zu paßireu; weil es ihnen aber nicht glück-te, so geriethen sie unter dem 2 isteu Grad der Breite, auf der Südseite der Derm Mürali8, auf Sandbänke, und sahen sich genöthiget, einen grossen Theil ihrer kostbar^Ladung über Bord zuwerfen; und so machten sie ihr Schis wieder flott, ob es gl^
mit grosser Mühe und Gefahr geschahe R). Auf ihrer Reise fliesten sie nun auf ^
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f) Le Llerc «ilkoirs lles kri,v>nc-s-unies, wm. 2. p. 97. gg ^vsi'tlssemenc z I-, cet-
kecueil äs Is Lom^ÄZnis, p. 50. h) Le Llerc Histsire 6er krou-»
ces-nnles, rvm. r. p. no.
R) Es ist sehr merkwürdig, daß zu dieser Zeit gänzlich saumselig sey, sondern sich vielmehr alüalle Zufälle, die mit den Entdeckungen verbum Mühe gegeben, von der Beschaffenheit dieses Sstdden gewesen, sorgfältig angemerket worden, da- sen siidlichen Landes genaue Erkundigung ein;"»-hingegen in den letzten Zeiten und meist seit hun- hen, wovon die Welt so viel gehöret, unddert Jahren, wir wenig oder nichts von der Art wol so wenig davon weiß, da mitlerweistfinden. Indes kan man nicht umhin, zu vermu, wahre Werth sowol, als der Weg zu dental ^tben,daß die holländische ostindische Compagnie, die ihnen alleine betank bleibet. Wir haben uns^sich damals so aufmerksam bewiesen, jeho nicht Text bemühet, eine kurze Beschreibung von ^