Z2L Xin. Buch. Historie der ostindischm Handluttgsgeselschaften.
bey nicht undienlich seyn, zu bemerken, daß, indem die Compagnie alle diese grossen Ditt-ge bewerkstelligte, ihr eigenes Vaterland durch bürgerliche Uneinigkeit gar sehr zer-rüttet wurde; und wenn der Handel nach Indien nicht unter der Direktion solcherMänner gestanden, die mit der bürgerlichen Regierung nichts zu thun gehabt, so wür-de es ihnen nimmermehr so gelungen seyn, als wirklich geschahe, oder es würde dle hol-ländische Nation nimmermehr dergleichen Vortheile erhalten haben; wenigstens stelie-ten dieses ihre Directores so vor, als um ein neues Privilegium Ansuchung gesche-hen solle.
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Batavi» wirb Wir sind nun zu einem Zeitpunct gekoinmen, da, wenn aus der Insel Iüvck
belagert und eine hinlängliche Macht gewesen wäre, die holländische Macht einen harten Streichtapfer vertheü würde bekommen haben. Es rührte dieses von dem Neid und der Rache des Kaisersdiget. dieser Insel her, der sich ganz unermüdet angelegen seyn lies, eine Armee von 200000Mann zusammen zu ziehen, die er unter dem Commando eines der vornehmsten Her-ren seines Hofes aufbrechen und mit derselben Baravln einschließen lies. Dieß Be-lagerung, oder vielmehr Bloquade, dauerte einige Monate; und obwol die Iavanestkgrosse Tapferkeit bewiesen, und so wenig als ihre Officiere eine Gefahr scheusten, strichteten sie doch nichts aus , indem die Vestnngswerke der Holländer viel zu stark wa-ren, als daß sie denselben was abgewinnen sollen: daher sie, nachdem sie sthr viel Volkeingebüßet, sich endlich zurück ziehen musten Der Prinz von Madura, welcheseine kleine und von Java nicht well entfernte Insel ist, sehte dem Kaiser in den Kops/daß diese mislungene Unternehmung dein schlechten Verhalten seines Generals zuzu-schreiben sey, der mit dem dritten Theil der Armee den Ort würde haben erobern kön-nen, wenn er ein geschickter Mann gewesen. Der Kaiser entschlos sich daher, noch ei-nen Versuch zu machen, und brachte eine neue Armee von ,50000 Mann auf dieBeine, darüber er dem Prinz von tNadura das Commando auftrug, ohnerachtet erbey der Belagerung in eigener Person zugegen war. Sie rückten vor die Citadel vollBaravia den 2?sten August 1629, und thaten in Zeit von einem Monat verschiedeneStürme, die nur znr Schwächung ihrer Armee dieneren, von welcher so viele blieben/daß ihre Leiber den Strom dammeten und verderbeten ; st, daß sich von dem Gestalteeine epidemische Krankheit durchs Lager und andere Orte ausbreitete. Als nun endlichder Kaiser sahe, daß seine Armee gegen das, was sie sonst gewesen, gar nicht mehr chrechnen war: st lies er erst den Prinzen vonLNadura nebst wol achthundert von scilieULeuten hinrichten, und darauf hub er den zweiten October die Belagerung auf, und zn>ukmit weit grösserer Einbuße an Ehre und Volk, als er in der vorhergehenden Belagerung
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rn) tteuville ttiL VM ttollanile, r. ckeel. I. 7.
cheir Theilen von Afrika, von MelinSa an bis Produkt von Brasilien; so gcniesset dieses vejstherunter zumVorgebürge der guten-Hofnung, Land eben dieselbe Lage: und derjenige, der ^und weiter aufwertS bis zum Capo Gonsalex r volkommen entdecket und sich daselbst niederstehier lieget Larpentaria,L7euhol!andund L7eu- der bescher ganz unfehlbar ein Land, das st reEseeland, unter eben derselben Breite. Hat Pe- so fruchtbar und einer Verbesserung so fad:-' ^ru einen Ueberflus an Silber, sind die Gebirge irgend eines seyn kan, das bisher in Ost ^von Lbili mit Golde angefüllet, und ist dieses XVesiinVisn entdecket worden,kostbare Mrtal samt noch kostbarern Steine» ein