5.Hauptst. i.Abs. Von der Holländer ersten Reisen nach Ostindien. 32z
erlitten hatte n). Gegen das Ende dieser Belagerung starb der GeneralgouverneurJohann perersstt 2^oen, der mit grossem Muth und Klugheit den Ort vertheidigethatte, und wurde mit der grossen Feierlichkeit beerdiget. Jacob Speck wurde mit-lerweile Gouverneur, der die Flüsse und Canale vereinigen lies, und in sehr kurzer Zeitalles wieder in den vorigen Zustand sehte, wodurch er der Compagnie einen wichtigenDienst leistete, und sich selbst einen grossen Ruhm erwarb °).
H. rFi.
Im Jahr l özo reisete Peter van der Brsecke, der lange in Indien gewe- Handel ra-stn war, und der die holländischen Schiffe zuerst aufs rothe Meer und an die umliegen- Holländerden Länder geführet hatte, mit sieben Schiffen wieder nach Hause, deren Ladung auf"^ Japan,acht Millionen geschähet wurde, ohnerachtet er nur mit sechsen wirklich ankam, indemeins an den azorischen Inseln im Feuer aufgegangen war, das andere aber sich von derFlotte verloren hatte; wiewol dieses letzte, nachdem es um Irland herum gesegelt,endlich sicher ankam. Broecke machte der Handlungsgeselsthafc bekank, daß der Ge^neral ^oen zween Tage vor der Ankunft des Jacob Specks plötzlich gestorben, wel-cher mitlerweile das Amt eines Gouverneurs übernommen. Anron van Diemenkam im Jahr 16 zI mit sieben Schiffen zurück, die der Compagnie unglaubliche Scha-tze mitbrachten- p). Diese grossen Vortheile setzten sie in den Stand, ihre Absichtenaufs-äusserste zu treiben, ihr Commercium in Indien durch alle nur mögliche Mittelzu erweitern; wobey sie sich bald der Gewalt , bald gelinder Mittel -edieneten, ihrenZweck zu erreichen, und den grösten Theil desjenigen Handels an sich zu ziehen, davonsie aus der Erfahrung gelcrnet hatten, daß er von bewundernswürdiger Wichtigkeit sey.
Sie begunten auch almählig eine Hofnung zu schöpfen, den vortheilhaften Handel mitJapan an sich zu bringen; welchen Vorsatz sie gleich bey der ersten Ankunft in diesemReiche gefastet hatten, und zu dessen Ausführung sie von Zeit zu Zeit verschiedeneSchritte gethan hatten, um sich am Hofe des Kaisers einzuschmeicheln, und seineDiener glaubend zu machen, daß sie demüthige, friedfertige und wohlgesinnte Leute wä-ren, die sich mit weiter nichts als mir ihrer Handelschaft und Waaren beschäftigten,und die sich nach dem Gesetz der Dankbarkeit verpflichtet hielten, das Wohlergehen ek-Ues Landes zu befördern, in welchem sie so liebreich aufgenommen und so wohl gehaltenworden, und gegen dessen Regierung sie aus dem Grund die allergröste Ehrerbietung he-bten. Diese Versicherungen fanden solchen Eingang, daß, als die Portugiesen vonInsel ausgeschlossen wurden, die jetzo die Holländer inne haben, diese letztem denHastig Firando bekamen, und mit ganz besondern Merkmalen der Hochachtung und Ge-wogenheit tractiret wurden, welches sie bewogen, von ihrer eigenen Negotiation Vortheil-hafte Gedanken zu fassen H *).
Ss 2 §. 182.
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Nvllsnäe, l. äsel. i. 7. p) ^verk Nsment z la ksks äe ^soueil äes VOV' ASS ä- I»
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Die Portugiesen, und überhaupt allepäp- kung von den leichtfertigen Ränken der Hollän«tu» b Schriftsteller, bemühen sich, die Ausschlies- Ver vorzustellen: allein sie stellen die Lache kei-«q der Europäer und die Ausrottung der ncsweges aufrichtig vor. Die Spanier und"'Mchen Religion in Japan, als eine Wir- Portugiesen, die daselbst vestm Pis-erlanget
hat-