Band 
Sechs und zwanzigster Theil.
Seite
328
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Z2Z xm. Buch. Historie der ostmdischm Hüttdlungsgeselschasteu.

Indessen waren die Holländer stark genung, sie alle bis auf den letzten MaNtlniederzuhauen, indem sie in dem Citadel und in den Forts 6oo Mann regulaireTruppen liegen hatten, und noch viel mehrere am Bord der Schiffe; welches auch dieJapaneser gar wohl wüsten, und ihre Maasregeln darnach genommen hatten, vonwelchen sie nicht um ein Haar breit wichen s). Nachdem nun die Artikel waren unter-zeichnet worden, so musten fünf von den vornehmsten Einwohnern der Insel denpgnestm als Geiseln übergeben werden, nebst fünftausend Pfund Seide; die Nuocelind Segel der holländischen Schiffe wurden eins User gebracht, dagegen aber die sapane-fischen Schiffe in scgelfertigen Stand gesetzet und mit Victualien und andern Nothwen-digkeiten versorget. Nachdem nun die Japaneser den Gouverneur, den Rath unddas Kind des Gouverneurs in Freiheit gesetzet halten, so verliessen sie der: Palast, gill-gen zu Schiffe, lichteten die Anker, und setzten ihre Reise glücklich bis nach JapaUfort a). Gleich nach ihrer Ankunft gaben sie dem Hose Nachricht von allem, was sssszugetragen hakte; worauf sogleich auf alle holländische Gürher und Effecten ein Beschlaggeleget und die Wachen vor ihrer Factorey verdoppelt wurden , jedoch ohne sie das ge-ringste von der Ursache wissen zu lassen, oder ihren Personen etwas zu Leide zu thuinVielmehr wurde ihnen alles im UeberfluS gereichet, ihnen Höflichkeit bewiesen, ja nochhöflicher, als vorher, begegnet. Der Befehlshaber und die Factorey der Holländer gc-riethen indes in die äusserste Bestürzung, und übergaben ein Memorial nach dem andern,um ihr Verbrechen zu erfahren; worauf ihnen einmal geantwortet wurde, daß die Re-gierung mit sehr wichtigen Dingen beschäftiget wäre; ein andermal, dach der Kass'^'krank wäre, und sie sich daher gedulten mästen b) S).

§. ^84«

Wird an die Durch d»'e portugiesischen und chinesischen Schiffe liessen sie von ihrer betrüb-

Zapaneser Len Lage nach Baravia Nachricht geben, worüber der Eeneralgouverncur und stillausgeliefert.

;) p. Lharlevsip IMciirs üu Ppon, com. s. p. z6;. a) Xecue'ä ä- aU

Korä, cvili. z. p. b) äe , tom. z. p. rzz.

holländischen Einwohner der Znftl als Gcisselnübergeben werde». ;. Da auch die Art undWeise ihrer Behandlung unerlaubt und widerrecht-lich sey, und sie einen Verlust von 2,000 PfundSeide hätten, die sie gekauft und bezahlet: sosolle ihnen eben eine so grosse Summe aus demWaarenlager der Compagnie geliefert werden,oder was sie sich sonst aussuchen würden. Mitdiesem letzten Artikel machten sie sich wegen derReisekosten bezahlt, zugleich aber übergaben sieder Compagnie ihre Scheine, die sie von den Thi-nesern in den Händen hatten, um im folgendenJahr eine gleiche Summe von ihren Lorrespon-denten zu heben zy).

E) Die fünf Gcisseln, die sie von Lormosrmitgenommen, wurden in der Hauptstadt gefan-gen gehalten, so, daß die -Holländer: erst lange

nachher etwas davon erfuhren. Unter aiide^von der Factorey übergebcnen Memorialen w»chin dem einen vorgestellet, daß sie in Gefahrden, gänzlich zn Grunde zu gehen, da man Aneu den Handel verboten, weil ein grosser Tb-sihrer in den Magazinen befindlichen Waaren vssdürbe. Als der Kaiser dieses Memorial crhss'so muste ein CommissariuS bey dem Verkauf wst,Waaren zugegen seyn, alle gelösete Summe" ^gistriren, dieselben in dem Waarenlager niedss 'gen rnid versiegeln. Die -Holländer tonte» "nicht beschweren , daß ihnen dadurch zu naheschehe», indem sich die ganze Summe über e'Million Kronen belief, die in ihr eigenesrcnlagcr niedergeleget wurde, ohne daß si^dem Verkauf ihrer eigenen Güther Mühe oderkosten gehabt 40).

VovaZ-s äs tom. z. y. 2ZI.

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40) Lharlcvoix ILKoirs äu Ppon r»>".

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