41 o Xili. Buch. Historie der ostindischen Handlungsgeselschafteu.
und mit zwey und zwanzig Bastionen bevestiget ist. Diesen Wall umgibt ein Graben,der fünfund vierzig Ruthen breit und voll Wasser ist, sonderlich wenn im Frühjahr dieFluth hoch stehet l). Die Zugänge zur Stadt werden durch verschiedene Fort- bede-cket, deren jegliches mit vortreflichen metallenen Kanonen beseht ist. Unter diesenForts sind sonderlich sechs, die namentlich angeführt zu werdet! verdienen; nemlich dasFort Ansko!, Anke, Iacatra, Ryfwyck, Noordwych undVythock. Das FortAnfrol lieget an einem FluS gleiches Namens auf der Morgenseire des Meeres, ohn-gefehr zwölfhundert Ruthen von der Stadt; es ist dasselbe ganz massiv gebanet und hateine starke Besatzung. Das Fort Anke lieget an einem Flus gleiches Namens auf derAbendseite der Küste, ohngefehr fünfhundert Ruthen von der Stadt, und, wie das vo-rige , ganz massiv gebauet. Das Fort Iacarea liegt ebenfals an einem Flus gleichesNamens, ist den vorigen Forts gleich, und ohngefehr fünfhundert Schrit weit vonder Stadt. Die Strasse hieher gehet durch zwo Reihen sehr schöner und nach derSchnur gepflanzter Baume, die zu beiden Seiten schöne Landhäuser und Gärten haben.Die übrigen drey Forts sind auf eben die Art und aus gleichen Materialien erbauet-, lie-gen alle auf der Landseite der Stadt und nicht alzuweit davon Nach dieser Ein-richtung dienen die beiden ersten zur Bedeckung der Stadt auf der Seeseite; die übri-gen vier aber bedecken die Zugänge auf der Landseite, und schützen zugleich die Häuser,Plantagen und Gärten der Einwohner. Nach diesen weisen Maasregeln ist nun garbegreiflich, daß kein Feind diese Stadt überrumpeln kau; denn er mag sie angreifenwollen, auf welcher Seite er will, so kau er sich eines tapfern Widerstandes versicherthalten. Ausserdem bedienen sie sich noch einer andern Vorsichtigkeit, daß nemlich nie-mand über diese Forts kommen kan, der nicht einen Pas hat »).
Oeffentliche Der Flus, der noch immer seinen alten Namen Iacatra hat, gehet mitten
geöäude da- durch die Stadt, und zertheilet sich in funfzehen Canäle mit fließendem Wasser, diesilbst. aste mit Werkstücken eingefasset und zu beiden Seiten mit beständig grünenden Bäu-men gezieret sind, die folglich eine. überaus angenehme Aussicht geben. Ueber dieseCanäle sind sechs und fünfzig Brücken gezogen, ohne diejenigen, die ausserhalb derStadt befindlich sind. Die Straffen sind schnurgerade angeleget, und gemeiniglichdreißig Fus breit. Die Häuser sind alle massiv, wie in Holland; die meisten sind auchsehr hoch, weil der Ort, wenigstens in den letzten Jahren, keinen Orcanen unterwok-fen gewesen °). Die Stadt hält ohngefehr anderthalb Meilen im Umfange, und istmit einer grossen Menge Häuser umgeben, so, daß ausserhalb wol zehenmal wehtHäuser sind, als innerhalb, und diese können daher, genau zu reden, als ihre Vorstadt/angesehen werden. Es hat diese Stadt fünf Thore, wenn das nach dem Hafen witdazu gerechnet wird; bey welchem letztem ein Schlagbaum befindlich ist, der desAbends um neun Uhr zugezogen wird, und bey welchem Tag und Nacht eine starkeche ist. Sonst waren sechs Thore, darunter das letzte Speelmans Thor hies,es vom Gouverneur Speclman angeleget worden, der den - iten Januarius -684gestorben; nach der Zeit aber ist es zugemauert worden p). Man findet auch daselbst
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t) Neuhof VnyzZez in OkureMz OtteÄion vol- s. p. ,L,. Lorneille le BttW
Neuhof, de Graaf. n Aoggcwein, Neuhof, de Sraaf.
I)0f Voxiixes t>. p) U'Lxi-sclmvn äs twis v-uüinux «l>. Sl.