;o6 xm. Buch. Historie der ostindischen Handinngsgeseilschasterr.
installirst wurde. Den 2Lsteu May 1748 wurde er Von Jhro Hochmögenden zumGeneral der Infanterie ernennet, und starb den 1 sten November 1750.
1750. 29. Jacob Moste!, von Enkhu^stn, wurde den isten November 1750
erwählet. den 24sten Julius 17z2 iustalliret, und den 2zsten April 1754 von Ihr»Hochmögenden zum General von der Infanterie ernennet.
H. 2YO.
Nachricht Nächst dem Gonverneurhat der Generaldirektor die gröste Autorität, und er
00m genrrab ist der zweite im Staatsrath von Indien. Diese Bedienung erfordert gleichfalä vieleüirector. Sorgfalt und Aufmerksamkeit, und wer damit bekleidet ist, der mus den Einkauf undVerkauf aller Waaren besorgen, die in die Magazine der Compagnie kommen , oderausgehen. Er befihlet, was für Sorten, und wie viel von jeglicher Sorte anG>brhern nach Holland oder anderwerts versendet werden solle. Er hat den Schlüssel zu ablen Magazinen, und ein jeglicher Officiant, der in der Compagnie Diensten stehet, stat-tet vom Zustande jeglicher Sache, die ihm oblieget, täglich Bericht bey ihm ab. Miteinem Worte, er hat die oberste Aufsicht über alles, was zum Commercio der Comp^gnie sowol zu Batavia als anderwerts gehöret, und die Glieder aller der Compagniezuständigen Factoreien müssen von ihren Aemtern und Posten bey ihm Rechenschaftablegen. Er hat sowol als der Generalgouverneur gewisse zu den Geschälten angescftke Stunden, da diejenigen, die unter seiner Aufsicht stehen, vor ihm erscheinen müfftn, und in beiden Fällen komt es nicht auf Formalitäten an, sondern auf Regeln, dieganz. unveränderlich sind; und von der genauen Beobachtung derselben rühret es HMdaß alles in der volkommensten Ordnung stehet, und daß die nothwendigen Geschäftder Compagnie durch Nachlässigkeit durchaus nicht so aufschwellen dürfen, daß darausVerlegenheit und Verwirrung entstehet. Ueberdiä hat das Exempel dieser vornehm^Bedienten einen mächtigen und algemeinen Einflus; denn einige schämen sich, ändert
KriegSversassinigzu Bata. ter dem
. . . . . _ menschliche Klugheit
vorhersehen ka», was der Tag mir sich bringetund man könte, so seltsam es auch ^mand vorkommen möchte,, mit verschiedenen statthaften Gründen erweisen, dass dieständige Gefahr, darin dieses Gouvernement schwebet, und die Empfindung, so die Mgenten von. dieser Gefahr haben,, die Ursache feiner Sicherheit sey. Es ist dieses zw^keine angenehme Beschirmung, die Erfahrung hat aber gelehret, daß sie keineswegsLnkräftig sey.
§. ryr..
Die dritte Hauptperson bey dem Gouvernement ist der Generalmajor, derein- Gouverneur die sämtlichen Truppen cvmmandiret. Die regulairen Truppsdie beständig, und selbst in Friedenszeiten im Sold der Compagnie stehen, belauft"auf zwölfttiufend Mann, ohne die Miliß , die bey den anderweitigen Gouvernementbefindlich ist, die insgesamt in sihr guter Ordnung und unter einer strengen Kriegszuggehalten werden, und die zustimmen wenigstens hunderttausend Mann ausmE sDa aber dieses ein überaus wichtiger Punct ist, so wird nöthig seyn, daß wir etw^
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