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3 (1894) Der Gesammtprocess der kapitalistischen Produktion / Karl Marx ; herausgegeben von Friedrich Engels
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erscheint; theils aber ist sie das Resultat der Entwicklung derProduktivität der Arbeit in den Sphären, die dem Kapital seineProduktionsmittel liefern, sodass wenn die Gesammtarbeit gegen-über dem Gesammtkapital, nicht bloss die vom Kapitalisten X.angewandten Arbeiter diesem Kapitalisten X. gegenüber betrachtetwerden, diese Oekonomie wieder als Produkt der Entwicklung derProduktivkräfte der gesellschaftlichen Arbeit sich darstellt, undder Unterschied nur der ist, dass Kapitalist X. nicht nur aus derProduktivität der Arbeit seiner eignen Werkstatt, sondern auchaus der von fremden Werkstätten Vortheil zieht. Dennoch abererscheint die Oekonomie des konstanten Kapitals dem Kapitalistenals eine dem Arbeiter gänzlich fremde und ihn absolut nichtsangehende Bedingung, mit der der Arbeiter gar nichts zu thunhat; während es dem Kapitalisten immer sehr klar bleibt, dassder Arbeiter wohl etwas damit zu thun hat, ob der Kapitalistviel oder wenig Arbeit für dasselbe Geld kauft (denn so er-scheint in seinem Bewusstsein die Transaktion zwischen Kapi-talist und Arbeiter). In einem noch viel höhern Grad als beiden andern, der Arbeit innewohnenden Kräften erscheint dieseOekonomie in Anwendung der Produktionsmittel, diese Methode,ein bestimmtes Resultat mit den geringsten Ausgaben zu er-reichen, als eine dem Kapital inhärente Kraft und als eine derkapitalistischen Produktionsweise eigenthümliche und sie charak-terisirende Methode.

Diese Vorstellungsweise ist um so weniger befremdlich, als ihrder Schein der Thatsachen entspricht, und als das Kapitalverhält-niss in der That den innem Zusammenhang verbirgt in der voll-ständigen Gleichgültigkeit, Aeusserlichkeit und Entfremdung, worines den Arbeiter versetzt gegenüber den Bedingungen der Verwirk-lichung seiner eignen Arbeit.

Erstens: die Produktionsmittel, aus denen das konstante Kapitalbesteht, repräsentiren nur das Geld des Kapitalisten (wie der Leibdes römischen Schuldners das Geld seines Gläubigers nach Linguet)und stehn in einem Verhältniss nur zu ihm, während der Arbeiter,soweit er im wirklichen Produktionsprocess mit ihnen in Berüh-rung kommt, sich mit ihnen befasst nur als mit Gebrauchswerthender Produktion, Arbeitsmitteln und Arbeitsstoff. Die Ab- oderZunahme dieses Werths ist also eine Sache, die sein Verhältnisszum Kapitalisten sowenig berührt wie der Umstand, ob er inKupfer oder in Eisen arbeitet. Allerdings liebt es der Kapitalist,die Sache, wie wir später andeuten werden, anders aufzufassen,