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Anleitung zur Kenntniss des gestirnten Himmels / Johann Elert Bode
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610
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6 io Dritte Abtheilung, dritter Abschnitt.

Von dem was die Ferngläser am Himmel merk-würdiges zeigen.

Ich kann hier nur allgemein anzeigen, was die Liebha,ber der Eternkunde, denen es in unsern Zeiten selten airGelegenheit fehlen wird. -um Besitz eines mittelmäßigen,oder größern gemeinen, oder auch achromatischen Fernrohr-Spiegel Teleskops rc. zu gelangen, durch dieselben am Him-mel zu beobachten haben.

Sonne^si.cken. Diese zeigen sich schon durch Mittel,mäßige Fernrohre als dunkle Flecken von unregelmäßigerGestalt und Größe auf der Sonnenschcibe. Sie erscheinen

aber

re»d lind prächtig gesehen, und tragen daselbst bey der langen Abwe-senheit der Sonne zur nächtlichen Erleuchtung nicht wenig bey.Eiche des Herr« v Maupcrruie Figur der Erde, bestimmtberm Polarcncul Seite so. In Grönland wird der Nordschciirmcvrcntheil- gegen Süden beobachtet, i» einer größern Entfer-nung vom Pol erscheint es am nördlichen Theil des Horizonts undzeigt sich immer niedriger in Norden je weiter man gegen Südenkommt, ijn mittägigen ponicn und südwärts »on Lissabon sollenscieigc niemals zu Gesicht kommen. Eine nähere Beschreibungdes Nordlichts, nebst Anzeige und Prüfung der mehresten darüberausgedachte» Hypothesen, sindec sich unter andern »i einer kleinen170 zu vübeck herausgekominenen Schrift vom Hrn Dehn,betitelt: das NordUchr, nebst einer Abbildung, wie es sich 1770,den >8ten Jan. ru Lübeck zeigte. Der Herr v. Maiian handelt dar-über wciciäusiig in seinem schon oben angezeigten Traue physiqueet Killi'iique cie 1 ur. re borcale In Wolfs , Rrügers undMufchenbroeks Naturlehre, imgleichcn in Bergmann» Welt-beschreibung isten Theil sind gleichfalls die alten und neuen Mey-nungen vom Nordlichte zu finde». Der Herr Abbe Hell suchc imAnhange zu seinen Ephcmeriden vom Jahr 1777 zu beweisen, Laßdie Nordlichter b.os vom Sonne» und Mondenlichrc zwar nach demverschiedenen Stand dieser Himmelskörper unterm Horizont ihrenUrsprung nehmen.