Was die Ferngl am Himmel merktvmd zeigen. 6»
aber nur von Zeit zu Zeit und rücken mehrentheils um dieMitte der Sonne, etwa in «3 Tagen vom cftlircn zumwestlichen Rande fort. Ihre Anzahl und die Dauer ihrerSichtbarkeit ist sehr veränderlich. Zuweilen find verschie,dene auf einmal zu sehen und ein andermal nur einzelne, esgehen auch oft viele Monate hin, ehe einer bemerkt wird.Sie erscheinen lind verschwinden oft während wenig Tagenmitten in der Sonne. Einige dauren Monate lang undkommen nach r 3 Tagen am östlichen Sonnenrande wiederzum Vorschein, wenn sie am westlichen unsichtbar gewor-den. Am Rande erscheinen sie schmaler als in der Mitteder Sonne. Durch grössere Fernrohre zeigen sie gemei-niglich in der Mitte einen schwärzlichen Kern, den ein Nebeloder Schatten einhüllt. Es sind auch oft in der Sonneeinzelne schattirte Stellen oder Flecken in einem weißlichenmattern Licht als der übrige Sonnenkörper zu bemerken.Diese werden Sonnenfackeln genennt Aus dem viertenKupferblatt ist die gewöhnliche Gestalt der Sonnenfleckenabgebildet *.
Der Mond erscheint durch Ferngläser überall auf seinerOberfläche mit vielen dunklen und hellen Flecken angefüllt,davon sich die größten schon mit blossen Augen erkennenlassen. Sie behalten beständig einerley Lage gegen einander,und scheinen nur gegen den Mittelpunct und Rändern desMondes gemeinschaftlich etwas hin und her zu rücken.Die mehresten und größten zeigen sich allemal in gleicher Ge-
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* Die Sonnenflecken wurde» bald »ach Erfindung der Ferngläserum das Jahr 1612 fast zu gleicher Zeit von Scheiner, Labn«cius, Galliläu» und andern entdeckt.