6i4 Dritte Abtheilung, dritter Abschnitt.
Von den verschiedenen L'chkaesialken der chz-nus,welche sich bereits durch mittelmäßige Fernrohre zeigen, wiesie auf dem 4ten Kupfer abg bildet werden, ist vorhin schongeredet. Eben dies bemerkt man am Merkur aus gleichemGrunde wie bey der Venus, wie wol diese Beobachtungenauch schon größere Fernrohre erfordern, auch nur selten ange-stellt werden können, da dieser Planet sich nur zuweilen in derAbend oder Morgendämmerung sichtbar zeigt. Wenn De-nus und Merkur über halb erleuchtet sind, ist es nothwen-dig, ihres lebhaften Glanzes wegen, ein etwas geschwärztesoder gefärbtes Glas vor den Ocular des Fernrohrs zu setzen.Am ihre nicht völlig erleuchtete Scheibe deutlich zu sehen.
Mure erscheint auch, wenn er yo Grad von der Sonnesieht und entweder des Morgens oder des Abends um 6Uhr culminirr, durch gute Fernröhre nicht völlig erleuch-tet, wie das vierte Kupfer abbildet. Jup'ter und Sck«turn stehen zu weit von der Erde, als daß sie in diesenStellungen einen durch unsere Ferngläser noch merklichenTheil ihrer dunkeln Halbkugel uns zuwenden sollten.
Die vier Trabanten oder Monde der Jupiters lassensich auch schon durch gemeine Fernröhre von einigen Füßenin der Länge deutlich erkennen. Es ist von ihren Erschei-nungen bereits oben das nöthigste angezeigt. Ihre Stel-lung für den i sten May 1778 zeigt da§ 4te Kupfer *.
Der Nmg des Saturns gehört mit unter die Merk-würdigkeire», die sich durch Fernrohre am Himmel zeigen.
Durch
* Die Trabanten des Jupiters wurden bald nach Erfindung derFerngläser im November des Jahrs 1609 von Simon Mariusiuerst entdeckt.