Buch 
1 (1867) Der Produktionsprocess des Kapitals / Karl Marx ; herausgegeben von Friedrich Engels
Entstehung
Seite
38
JPEG-Download
 

38

beitsprodukten blieben hier durchsichtig einfach, in der Produktion sowohlals in der Distribution.

Woher also der riithselhafte Charakter des Arbeitsprodukts, sobaldes die Form der Waare annimmt?

Wenn die Menschen ihre Produkte auf einander als Wert h e beziehn,sofern diese Sachen fiir bloss sachliche Hüllen gleichartig mensch-licher Arbeit gelten, so liegt darin zugleich umgekehrt, dass ihre ver-schiednen Arbeiten nur als gleichartige menschliche Arbeit gelten insacli 1 ich er Hü 1 le. Sie beziehn ihre versehiednen Arbeiten auf ein-ander als menschliche Arbeit, indem sie ihre Produkte auf einanderals Wert he beziehn. Die persönliche Beziehung ist versteckt durchdie sachliche Form. Es steht daher dem Werth nicht auf der Stirngeschrieben, was er ist. Um ihre Produkte auf einander als Waaren zubeziehn, sind die Menschen gezwungen, ihre versehiednen Arbeiten abstraktmenschlicher Arbeit gleichzusetzen. Sie wissen das nicht, aber sie tliunes, indem sie das materielle Ding auf die Abstraktion Werth redueiren.Es ist diess eine naturwüchsige und daher bewusstlos instinktive Opera-tion ihres Ilirns, die aus der besondern Weise ihrer materiellen Produktionund den Verhältnissen, worin diese Produktion sie versetzt, nothwendigherauswächst. Erst ist ihr Verhältniss praktisch da. Zweitens aber,weil sie Menschen sind, ist i h r V e r h ä 11 n i s s als Verhältniss f ii rsie da. Die Art, wie es für sie da ist, oder sich in ihrem Hirn reflektirt,entspringt aus der Natur des Verhältnisses selbst. Später suchen siedurch die Wissenschaft hinter das Geheiinniss ihres eignen gesellschaft-lichen Produkts zu kommen, denn die Bestimmung eines Dings als Werthist i h r Produkt, so gut wie die Sprache. Was nun ferner die W ertli-g rosse betrifft, so werden die unabhängig von einander betriebenen, aber,weil Glieder der n atu r wttchsi gen Th ei 1 u ng der Arbeit, allsei-tig von einander abhängigen Privatarbeiten dadurch fortwährend auf ihrgesellschaftlich proportioneiles Mass reducirt, dass sich in den zufälligenund stets schwankenden Austauschverhältnissen ihrer Pro-dukte die zu deren Produktion gesellschaftlich nothwendige Arbeitszeitals regelndes Naturgesetz gewaltsam durchsetzt, wie etwa das Gesetzder Schwere, wenn einem das Haus über dem Kopf zusammenpurzelt 20 ).

2 “) ,,*Vas soll man von einem Gosctze denken, das sich nur durch periodischeRevolutionen durchsetzen kann ? Es ist eben eili Naturgesetz, das auf der