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nicht den Produktionsprozess bemeistert, gelten ihrem bürgerlichen Be-wusstsein für eben so selbstverständliche Natuniothweiuligkeit als die pro-duktive Arbeit selbst. Vorbilrgerlie.be Formen des gesellschaftlichen Pro-duktionsorganisinus werden daher von ihr behandelt, wie etwa von denKirchenvätern vorchristliche Religionen 28 ).
Wie sehr ein Theil der Oekonomen von den) der Waarenwelt ankle-benden Fetischismus oder dem gegenständlichen Schein der gesell-schaftlichen Arbeitsbestimmungen getäuscht wird, beweist u. a. derlangweilig abgeschmackte Zank über die Rolle der Natur in der Bil-dung des Tauschwerths. Da Tauschwerth eine bestimmte gesellsehaft-
28 ) „Les Economistes ont une singuliere manierc de proceder. II n’y apour eux quo deux sortes d'institution, colles de l’art et eelles de la nature. Lesinstitutions de la feodalite sont dos institutions artilicielles, colles de la bour-geoisie sont des institutions naturelles. Ils ressemblont en ceci aux thEologiens,qui eux nussi Etablissent deux sortes-do religion. Toute religion qui n’est pas lalern* est une invention des homtnes, tandis que leur propre religion est une Emana-tion de dien. — Ainsi il y a eu de l’histoire, mais il n’y cn a plus.“ (KarlMarx : „Misere de 1 a 1’ h i 1 o s o p b i e. Reponse ä la Philosophiede la Misere par M. l’roudhon. 18)7“, p. 113.) Wahrhaft drollig istHerr Bastiat , der sieh einbildet, die alten Griechen und Römer hätten nur vonRaub gelebt. Wenn man aber viele Jahrhunderte duicli von Raub lebt, mussdoch beständig etwas zu rauben da sein odor der Gegenstand des Raubes siehfortwährend reproducircn. Es scheint daher, dass auch Griechen und Römer einenProduktionsprozess hatten , also eine Oekonoinie, welche ganz so die materielleGrundlage ihrer Welt bildete, wie die bürgerliche Ookonomic die der houtigenWelt. Oder meint Bastiat etwa, dass eine Produktionsweise, die auf der Sklaven-arbeit beruht, auf einem Raubsystem ruht? Er stellt sieh dann auf gefähr-lichen Boden. Wenn ein Denkriese wie Aristoteles in seiner Würdigungder S k 1 a v e n a r b e i t irrte, wuirum sollte ein Zwergökonom, wie B a s t i a t, inseiner Würdigung der Lohnarbeit richtig golin ? — Ich ergreife diese Gelegen-heit, um einen Einwand, der mir beim Erscheinen meiner Schrift „Zur Kriti kder Pol. Ookonomic. 1859“ von einem deutsch -amerikanischen Blatte gemachtwurde, kurz abzuweisen. Es sagte, meine Ansicht, dass die bestimmte Produk-tionsweise und die ihr jedesmal entsprechenden Produktionsverhältnisse, kurz „dieökonomische Struktur der Gesellschaft die reale Basis sei, worauf sich ein juristi-scher und politischer Ueberbau erhebe, und welcher bestimmte gesellschaftlicheBewusstseinsformen entsprächen“, dass „die Produktionsweise des materiellenLebens den socialen, politischen und geistigen Lehensprozess überhaupt bedinge“,— allos diess sei zwar richtig für die heutigo Welt, wo die materiellen Interessen,aber nicht für das Mittelalter, wo der Katholicismus, und für Athen und lloin, wo