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1 (1867) Der Produktionsprocess des Kapitals / Karl Marx ; herausgegeben von Friedrich Engels
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Diese historischen Prozesse machen die Trennung des Geldnamens<ler Metallgcwichte von ihrem gewöhnlichen Gewichtnamen zur Volksge-wohnheit. Bei definitiver Reglung des Geldmassstabs, die einerseits reinconventionell ist, andrerseits gesetzlicher Allgemeinheit und Zwangsgültig-keit bedarf, verstelltes sich zuletzt von selbst, dass die Staatsautoritilteinen bestimmten Gewichttheil des edlen Metalls, z. B. eine Unze Gold, alsGewichteinheit fixirt und diese abtheilt in aliquote Theile, denen sie belie-bige legale Taufnamen beilegt, wie Pfund , Thaler u. s. w. Solcher ali-quote Theil, der dann als die eigentliche Masseinheit des Geldes gilt, wirdweiter getheilt und untergetheilt in andre aliquote Theile, die ihrerseitsgesetzliche Taufnamen erhalten , wie Shilling , Penny u. s. w. Nach wievor bleiben bestimmte Metallgewichte Massstab des Metallgelds. Was sichgeändert, ist Eintheilung und Namengebung.

Die Waaren verwandeln Gold in das Mass der Wert he, indemsie allseitig ihre Werthe in ihm ausdriieken. So erhalten ihre Werth-grössen die Form der Preise oder v o r g e s t e 111 e r G o 1 d q u a n t a.Diese Verwandlung von Werth in Preis einmal vollbracht, wird es tech-nisch nothwendig, das Mass der Werthe weiter zu bestimmen zumJ Ma s s s t a b der Preise. Beide Funktionen sind durchaus verschieden.Als Massstab der Preise kann und muss ein bestimmtes Quantum Goldfixirt werden, grade wie der Massstab andrer gleichnamiger Grössen.Der Werth Wechsel des Goldes ändert nichts am Werthverhältniss sei-ner versehiednen Gewichttheile unter einander und die gesetzlich fixirtenTaufnamen dieser Theile ändern nichts an ihrem Gewicht. Der Massstabder Preise misst aber nur verschiedne Quanta Gold an einem fixirten Gold-c inantum, nicht den Werth eines Goldquantums durch das GewichtGes andern.

Der Werth Wechsel des Goldes verhindert auch nicht seineFunk-f'on als Werth mass. Fr trifft alle Waaren gleichzeitig, lässt also,aaeteris paribus, ihre wechselseitigen relativen Werthe un verä nd ert,°hgleich sie sich nun alle in höheren oder niedrigeren Goldpreisen als zu-v or ausdriieken.

Die Waaren stellen ihre Werthe jetzt nicht nur gleichnamig alsGold, sondern in denselben gesellschaftlich gültigen Rechennamen desDoldmassstabs, wie Pfd.St. s. d. u. s. w., dar. Das Geld dient alsRechen-f= e ld, so oft es gilt eine Sache als Werth und daher in Geldform zu fixiren.