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1 (1867) Der Produktionsprocess des Kapitals / Karl Marx ; herausgegeben von Friedrich Engels
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Wir lullten uns nicht beim Detail der Veränderungen auf, die dasVerhältnis von Kapitalist und Lohnarbeiter im -Verlaufe des Produktions-prozesses erfuhr, also auch nicht bei den weiteren Fortbestimmungen desKapitals selbst. Nur wenige Hauptpunkte seien liier betont.

Innerhalb des Produktionsprozesses entwickelte sich d a s Kapitalzum Kommando über die Arbeit, d. h. über die sieh bethätigendeArbeitskraft oder den Arbeiter selbst. Das person ifi c i rt e Kapital,der Kapitalist, passt auf, dass der Arbeiter sein Werk ordentlich und mitdem gehörigen Grad von Intensivifät verrichte.

D a s K a p i t a I entwickelte sich ferner zu einem Z w angsverhält-

II i 8 s,'welches die Arbeiterklasse zwingt mehr Arbeit zu verrichten als derenge Umkreis ihrer eignen Lebensbedürfnisse vorschrieb. Und als Pro-duzent fremder Arbeitsamkeit, als Auspumper von Mehrarbeit und Exploi-teur von Arbeitskraft, übergipfelt cs an Energie, Masslosigkeit und Wirk-samkeit alle früheren auf direkter Zwangsarbeit beruhenden Pro-duktionssysteme.

f. Das Kapital ordnet sich zunächst die Arbeit unter mit den gegebenen-technologischen Bedingungen, worin es sie historisch vorfindet. Es ver-ändert daher nicht unmittelbar die Produktionsweise. Die Produktion vonMel irwerth in der bisher betrachteten Form, durch einfache VerlängerungArbeitstags, erschien daher voll jedem Wechsel der Produktionsweise selbstUnabhängig. Sie war in der altmodischen Bäckerei nicht minder wirksamals in der modernen Baumwollspinnerei. Betrachteten wir den Produk-tionsprozess daher bloss unter dem Gesichtspunkt des Arbeitsprozesses,e o verhielt sich der Arbeiter zu den Produktionsmitteln nicht als Kapital,Sondern als blossem Mittel und Material seiner zweckmässigen produktiven1'hätigkeit. In einer Gerberei z. B. behandelt er die Felle als seinen blossenArbeitsgegenstand. Es ist nicht der Kapitalist , dem er das Fell gerbt.Anders, sobald wir den Produktionsprozess unter dem Gesichtspunkt des^ e rwerthungsprozesses betrachteten. Die Produktionsmittel ver-handelten sieh sofort in Mittel zur Einsaugung fremder Arbeit. Es ist nicht

III ehr der Arbeiter, der die Produktionsmittel anwendet, son-dern es sind die Produktionsmittel, die den Arbeiter äu-genden. Statt von ihm als stoffliche Elemente seiner produktiven Thä-%keit verzehrt zu werden, verzehren sie ihn als Ferment ihres eignenLebensprozesses, und der Lebensprozess des Kapitals besteht nur in seiner

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