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1 (1867) Der Produktionsprocess des Kapitals / Karl Marx ; herausgegeben von Friedrich Engels
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326
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mechanisches Ganze verbindet. Diess äusserliebe Verhältnis« des fertigenProdukts zu seinen verschiedenartigen Elementen lässt liier, wie bei ähn-lichem Machwerk, die Kombination der Thcilarbciter in derselbenWerkstatt zufällig. Die Theilarbeiten können selbst wieder als von ein-ander unabhängige Handwerke betrieben werden, wie im Kanton Waadt und Neufchatel, während in Genf z. 11. grosse Uhrenmanufakturen bestehn,d. h. unmittelbare Cooperation der Theilarbeiter unter dem Kommandoeines Kapitals stattfindet. Auch im letztren Fall werden Zifferblatt, Federund Gehäuse selten in der Manufaktur selbst verfertigt. Der kombinirtemamifakturmässige Betrieb ist hier nur unter ausnahmsweisen Verhält-nissen profitlich, weil die Konkurrenz unter den Arbeitern, die zu Hausearbeiten wollen, am grössten ist, die Zersplitterung der Produktion in eineMasse heterogener Prozesse wenig Verwendung gemeinschaftlicher Arbeits-mittel erlaubt, und der Kapitalist bei der zerstreuten Fabrikation die Aus-lage fiir Arbeitsgebäude u. s. w. erspart 32 ). lndess ist auch das Ver-hältniss dieser Detailarbeiter, die zu Hause, aber ftir einen Kapitalisten(Fabrikant, dtablisseur) arbeiten, ganz und gar verschieden von dem desselbstständigen Handwerkers, der fiir seine eignen Kunden arbeitet :i:i ).

32 ) Genf hat iin Jahr 1854 80,000 Uhren producirt, noch nicht ein Fünftheilder Uhrcnprodnktion des Kanton Neufchatel. Chaux-de-Fonds, das man als oinceinzige Uhrenmanufaktur betrachten kann, liefert allein jährlich doppelt so viel ul*Genf . Von 185061 lieferte Genf 750,000 Uhren. Siehe:Report frodGeneva on the Watch Trade in,,Re"ports by II. Ms. Secretarie*of Enibassy and Legation on the Manufncturcs, Commerce etc-No. 6. 1863. Wenn die Zusammenhangslosigkeit dor Prozesse, worin die l 1 ' 0 'duktion nur zusammengesetzter Machwerke zerfallt, an und fiir sich d* eVerwandlung solcher Manufakturen in den Maschinenbetrieb der grossen Industriesehr erschwert, kommen bei der Uhr noch zwei andre Hindernisse hinzu, die Kid 11 'heit und Delikatesse ihrer Elemente, und ihr Luxuscharakter, daher ihre Varietät'so dass z. U. in den besten Londoner Häusern das ganze Jahr hindurch kaum c 11 *Dutzend Uhren gemacht werden, die sich ähnlich sehn. Die Uhrenfabrik v0 "Vaclieron et Constantin , die mit Erfolg Maschinerie anwendet, liefert auch hoch'stens 34 versehiedne Varietäten von Grösse und Form.

m) In der Uhrmachorei, diesem klassischen Beispiel der heterogenen Man 11faktur, kunn man sehr gennu die obenerwähnte, uus der Zersetzung der handwork»mässigen Thätigkeit entspringende Differe nzi r u n g und Spezialisirunt»der Arbeitsinstrumente studiren.