Buch 
1 (1867) Der Produktionsprocess des Kapitals / Karl Marx ; herausgegeben von Friedrich Engels
Entstehung
Seite
371
JPEG-Download
 

371

Die grosse Industrie musste sich also ihres charakteristischen Produk-konsmittels, der Maschine selbst bemächtigen,um Maschinen durchMaschinen zu produciren. So erst schuf sie sich eine adäquatetechnologische Unterlage und stellte sich auf ihre eignen Füsse. Mit demwachsenden Maschinenbetrieb in den ersten Decennien des 19. Jahrhundertsbemächtigte sich die Maschinerie in der That allmälig der Fabri-kation der Werkzeugmaschinen, während erst in den letztverflosse-n fen Decennien ungeheurer Eisenbahnbau und oceanische Dampfschifffahrtd ' e in derKonstruktion von ersten Motoren angewandten cyklo-P'schen Maschinen ins Leben riefen.

Die wesentlichste Produktionsbedingung für die Fabrikation vonMaschinen durch Maschinen war eine jeder Kraftpotenz fähige und doch»»gleich ganz kontrolirbare Bewegungsmaschine. Sie existirte bereits111 der Dampfmaschine. Aber es galt zugleich die für die einzelnen Ma-8c kiiientheilenöthigen streng geometrischen Formen wie Linie, Ebene, Kreis,Zylinder, Kegel und Kugel maschinenmässig zu produciren. Diess Pro-Mem lüste Henry Maudsley im ersten Decennium des 19. Jahrhun-dei 'ts durch die Erfindung des slide-rest, der bald automatisch ge-macht und in inodificirter Form von der Drechselbank, wofür er zuerstb *

stimmt war, auf andre Konstruktionsmaschinen übertragen wurde.Miese mechanische Vorrichtung ersetzt nicht irgend ein besondres Werk-Zeu S, sondern die menschliche Hand selbst, die eine bestimmte Formkervorbri

^hneideinstrumenten u. s. w. gegen oder über das Arbeitsmaterial, z. B.Jlsen - So gelang es die geometrischen Formen der einzelnen Maschinen-** lede ,,mit einem Grad von Leichtigkeit, Genauigkeit und Raschheit zu^'oduelren , den keine gehäufte Erfahrung der Hand des geschicktestenLeiters verleihen konnte los ).

ringt durch Vorhalten, Anpassen und Richtung der Schärfe von

»chi

betrachten wir nun in der z u mMa sch i n en bau an ge wandten Ma-erie den Theil derselben, der die eigentliche Werkzeugmaschine

jj. 10! ) >,Tho industry of Nations. Lonil. 1855, Part II , p. 239.toi Issl; eben daselbst:Simple and outivardly uniniportant as this appendageA öes may appear, it is not, wo believo, averring too much to state, that its in-

Ue «ce

Uod

n itnproving and oxtonding the use of machinery has boen as great as that

Uc °d by Watts improvements of the steam-engine itself. Its introduction went

24'