444
waltsamen Druck des Arbeitslohnes unter den Werth der Arbeitskraft « r 'strebt wird 43!S ).
Waclisthum in der Anzahl der Fabrikarbeiter ist also bedingt dui '^ 1proportionell viel rascheres Waehsthum des in den Fabriken ang 6 'legten Gesannntkapitals. Dieser Prozess vollzieht sich aber nur in» e1 'halb der Ebb- und Fluthperioden des industriellen Oyklus. Ei- wird zud eUlstets unterbrochen durch den technologischen Fortschritt, der Arbeiter ba^virtuell ersetzt, bald taktisch verdrängt. Dieser qualitative Wed*'sei im Maschinenbetrieb entfernt beständig Arbeiter aus der Fabrik od crverscldiesst ihr Thor dem neuen Itekrutenstrom, während die bloss quanP'tative Ausdehnung der Fabriken neben den Ilerausgeworfenen frisd 1 "
23r ’) In einem Aufruf der von den Schuhfubrikanten zu Lciccstcr tl" rceinen „lock out “ aufs I’ilastcr geworfenen Arbeiter an die „Trade Societ 1 " 5of England“, Juli 1866, heisst es u. a. : „Seit etwa 20 Jahren wurdeSehuhinaehcrei in Lciccster uingewülzt durch Kinfiihrung des Niotens statt ( ' cSNähens. Gute Löhne konnten damals verdient werden. Bald delmto sieh d |0SSneue Geschäft sehr aus. Grosse Konkurrenz zeigte sich untor den vcrschieJ" 01Firmen, woleho den geschmackvollsten Artikel liefern könne. Kurz nachher jed""entsprang eine schlechtere Art Konkurrenz, nämlich die, einander imMafD* 1unterverkatifon (umlcrsell). Die schädlichen Folgen offenbarten sich bald 1Lohnherabsetzung, und so reissend schnell war der Fall im Preise der Arbeit, l ' lN
Und
viele Firmen jetzt nur noch die Hälfte des ursprünglichen Lohns zahlen. ^
dennoch, obgleich die Löhne tiefer und tiefer sinken, scheinen die Probte
jeder Acnderung des Arbeitstarifs zu wachsen.“ — Ungünstige Perioden « l
dustrie werden selbst von den Fabrikanten benutzt, um durch übertriebne Loh
• ilo»
ui"
herubsetzung, d. h. direkten Diebstahl an den nolhvvendigsten Lebensmittel"Arbeiters, ausserordentliche Profite zu machen. Hin Beispiel. Es bandelt sieh
die Krise in der Seidenweberei zu Coventry : „Aus Nachweisen, die ich so« 1... ... . ei« 2 " 1
von Fabrikanten als Arbeitern erhielt, folgt zweifelsohne, dass die Löhne m 1
tc«
grossem Umfang verkürzt wurden, als die Konkurrenz ausländischer Product"
oder andre Umstündo ernüthigten. Die Majorität der Weber arbeitet z«
t- i f Ja« 1
Lohnherabsetzung von 3U bis 40“/„. Ein Stück Band, wofür der Weher tu«früher 6 oder 7 sh. erhielt, bringt ihm jetzt nur 3 sh. 3 d. oder 3 sh. 6 *'■ ^andere Arbeit, früher zu 4 sh. und 4 sh. 3 d. bezahlt, erhält jetzt nur 2 «h- ^
2 sh. 3 d. Die Lohnherahsetzung ist grösser als zum Stachel der Nachti«t>heischt ist. In der Tliat, bei vielen Arten von Band war die Therubsetzung nicht einmal begleitet von irgend einer ,^ r#Setzung im Preise des Artikels.“ (Bericht des Koinm ,s ^F. D. Longe in ,,Ch. Empl, Comm. V. Kcp, 1866 “, p. 114 ’