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2 . \ic öIftcs Blatt ßDer Pegafus.
Einige Dichter eignen diefes geflügelte Pferd dem Bellerophon,einem edlen Korinthier, zu, der es von den Göttern erhielt, als erdie Chimäre, ein Ungeheuer in Lycien, tödleie; nach andern ift esdas Mufenpferd Pegafus, welches die bekannte Quelle am BergeHelicon eröffnete. Diefes Geftirn macht lieh an vier Sternen cterGröfse fehr kenntlich, die ein regelmäfsiges Viereck formiren, undwovon einer zugleich am Kopf der Andromeda gehört. Eine Linievon Wega mitten durch das Kreuz im Schwan führt auf ß oderScheat am Schenkel, diefer giebt mit a am Kopf der Andromedadie Grundlinie eines langen Triangels ab, an dellen Spitze der Po-larftem fteht, und d elfen öftliche Seite durch ß in der Caffiopejageht. Gerade füdwärts unter ß fteht a. Markab genannt, vorn amFlügel, und von diefern gerade oftwärts zeigt fich der vierte imViereck 7 oder Algenib am Ende des Flügels. Die Linie von De-neb im Schwan durch Scheat führt auf Algenib, von Mirach in derAndromeda durch a am Kopf derfelben auf Markab; und diefe ver-längert zeigt £ am Hälfe an. Die Linie vom Pfeil durch das Vier-eck im Delphin trifft e am Maul, Enif genannt, mit welchem und£ füdwärts inr rechten Winkel 0 am Kopf fteht; Scheat hat wefi-wärts V und 0 am Schenkel bey lieh, und ß, K an der Bruft füd-wefiwärts unter fich. Eine Linie von « der Andromeda durch Scheatführt auf 1 und z am Fufs.
Das kleine Pferd.
Soll nach den Fabeln unter andern dasjenige vorfteilen, wel-ches Merkur dem Caftor gab, und Cellaris biefs. Es w ird blos derKopf davon abgebildet, welcher an vier in einem ungleichfeitigenViereck behenden Sternen 4ter Gröfse a, ß, 7, l zu erkennen ift,