;6 Vorrede D- Baumgartens.
ralische Betrachtungen und erbauliche Nutzanwendungen eigentlich zu erwarten hat.
Die Ausfertigung derselben ist auf eine doppelte Art eingeschränkt worden.Indem mich die Beisorge der unnötigen Vergrößerung eines an sich schon so weitläu-figen Werks verpflichtet, alles in die möglichste Kürze zusammen zu ziehen, ja man-ches zu übergehen, sonderlich wenn vorherrschen, daß davon an einem bequemernOrte Meldung geschehen könne. Daher einige Anmerkungen nicht für jedermansGebrauch seyn möchten, denen aber auch alsdenn ihr Inhalt nicht unentberlich seynwird. Hiernächst habe mich dabey in meine Umstände schicken müssen, folglich nurso weit in Untersuchungen und Erleuterungen gehen können, als mir die jedesmaligeZeit bey Durchsichtigung der zum Abdruck fertigen Bogen verstattet, ohne denselbenzur Ungebür aufzuhalten: worüber an manchen Orten verschiedenes abgebrochen, auchvon Anfürungen anderer Schriften vergessen worden, das mir zuweilen bald nachherunter die Hände und ins Andenken kommen. Denn ob es gleich in gewisser AbsichtViel leichter ist, fremde Arbeiten auf dergleichen Art zu erleutern: so wird doch nie-mand, der solcher Beschäftigung kundig ist, in Abrede seyn, daß beiläufige und häufig
unterbrochene Untersuchungen von Geschichten, so viele Hülfsmittel und Nachschlagen
erfordern, höchst beschwerlich seyn, sonderlich wenn darin nichts vorgearbeitet werdenkönnen. Indessen werde alhier von dergleichen übergangenen oder nachher erst erhalte-nen Schriften nichts nachholen, um Leser nicht zu überhäufen, zumal da solcher Ergän-zungsanhang füglicher einigen Theilen auf einmal beigefüget werden kan (52).
In einigen der letztem Anmerkungen, als z66sq. habe mich aufeine Abhandlungberufen, so eine Prüfung der verschiedenen Meinungen von dem Reichder Nachkommen Abrahams in Egypren enthalten, und im Anhange vorkom-men solle. Womit auf eine lateinische Dissertation gesehen, die davon unterder Feder habe, deren übersetzten Auszug diesem Theil beizufügen geglaubt. Denn danicht nur die Hirtenkönige oder lZycsos in Egypten gar häufig vor Israeliten ge-halten, sondern denselben auch eine lange Beherschung Egyprens von manchen beige-legt
(52) In Absicht des Zten HauptstückS dieses Orece, le rsport cie L Lbis svec i'Moire;Theils, so die ältesten Geschichte vonEgypken wovon der ganze erste Theil Egyptcn betrift,enthält, muß doch alhier der oben bereits ange- und in der Einleitung S. 1-159 eine algemeinefürten Schrift des Hm. Abt Guyon nochmals Nachricht von der Beschaffenheit des Landes,gedenken, so erst durch des Hrn. le Mastrier Be- der Regierung und den verschiedenen Dynastienstreitung näher kennen gelernt und verschrieben ertheilet, im isten Buch S. 160-210 die genau-habe ; daher bey der Erleuterung gedachten ere Untersuchung der Geschichte vorn Chan, anHauptstücks keine Meldung derselben geschehen, bis auf die Austreibung der Hirtenkönige auSohnerachtet eine gar mißliche Abhandlung dieser Eyypren enthält, im 2ten Buch S. 211 - 286«Zyprischen Geschichte und der Erleuterung die Fortsetzung derselben vom Gsimande undder biblischen Historie durch dieselben darin an- die Ankunft Josephs in Egypken, bis auf denzutreffen ist. Die völlige Aufschrift lautet also: AuSgang der Israel,ton vorstellet, im gtenttiüolre lies Lmpires ct cies republigues ciepuis Buch aber S- 287 - 4Z9 den wettern VerkamI« cieluZ? iusgu'a lelus Lbriü: ou Volt cirms der Veränderungen dieses Reichs bis aus desselbenceile ci'LKvvt? et ci'^lie ia lirulon cie i'inüoirs Zerstörung berichtet.
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