Band 
Erster Theil.
Seite
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Vorrede D. Baunigarrens. ZI

Uebersetzung zu stehen; sondern auch versichert bin, daß keine merkliche und nachtheiligeVerschiedenheit der Schreibart und des Gebrauchs von Kunstwörtern aus dieser Thei-lung der Arbeit unter mehrere Uebersetzer entstehen können. Weil mir selbstalleMmehr mit Ueberseßungen gedient ist, deren Verfasser sich aufs genauste andre Vorstel-lungen und Gedanken der übersetzten Schrift gebunden, so viel die Verständlichkeiteines reinen Ausdrucks der von ihnen gebrauchten Sprache nur immer verstatten wol-len, als wenn dieselben der gesuchten Zierlichkeit des Ausdrucks wegen dre Schreibartder übersetzten Bücher verbessern wollen; indem solches nicht leicht ohne alle Aende-rung der Sachen und Gedanken abgehet: so hoffe, die meisten Leser dieser Uebersetzungwerden es theils gern sehen, daß der Vortrag und die Schreibart der Verfasser aufsMöglichste beibehalten und ganz ungeändert gelassen worden, ohne mehr oder weniger,oder erwas anders auszudrucken, als dieselben vorstellig zu machen gut gesunden; theilsdie Billigkeit haben, der geschickten Herren Uebersetzer eigene Schreibart daraus allemnicht zu beurtheilen, die hauptsächlich aufguter Wahl und Verbindung der Gedanken be-ruhet, und nicht wenig befördert wird,wenn sich solche Wahl der Vorstellungen selbst nachder grdssern und geringern Bequemlichkeit des Ausdrucks und angenemen Wohlkiangsin demselben richten kan, so beides in eines eigentlichen Uebersetzers Gewalt nicht stehet.

Die Anmerkungen, so allster erscheinen, sind von dreifacher Art, die mandurch gebrauchte Unterscheidungszeichen hinlänglich von einander abgesondert. DerVerfasser eigene Anmerkungen sind durch Buchstaben nach der Ordnung deS Alpha-bets bezeichnet worden. Die zweite Art derselben besteht aus den Anmerkungender holländischen Uebersetzung, deren erheblicher Inhalt wol werth gewesen, dieserAusgabe einverleibet zu werden, alwo sie jedesmal mit dem Buchstaben S bezeich-net sind. Die dritte Gattung enthält neue Anmerkungen, die theils von vben-gedachtem Herrn Diac. Rambach einigen Stellen beigefüget worden, von wel-chem auch die Eintheilung der Abschnitte in kleinere Absätze und der jedem Abschmtvorgesetzte kurze Auszug des Inhalts herrüret; theils von mir hinzugethan worden:wovon die erstem mit R bezeichnet sind, die letztem aber mit B, auch fortlaufenden3alen, damit mich in den folgenden desto kürzer auf einige vorhergegangene Abhand-lungen beziehen können, aus welcher Ursach auch die Aalen der kleinern Absätze in demVortrage der Verfasser nicht unterbrochen worden.

Von Meinen Anmerkungen finde nötig noch dreierley zu melden, um die richtigeund billige Beurtheilung derselben bey Lesern zu befördern.

Meine Absicht denselben ist gewesen, theils den erheblichsten Stellen, worineiniges Versehen und irrige Meinung der Verfasser, auch vermutlichen Anstos undZweifel der Leser zu bemerken geglaubt, dienliche Erinnerungen und Beurtheilungen,bescheidene, doch freie und unparteiische Wiederlegungen und Entdeckungen vorge-gangener oder besorglicher Mtsdeutung, auch Erleuterungen und Bestängungen beizu-fügen ; rheils zuweilen anderweitige Schriften anzusüren, wo mehrere Nachrichten undErleuterungen der abgehandelten Sachen anzutreffen seyn. Daher man darin keine mo-A.W.H.iTheil. h ralische