Band 
Erster Theil.
Seite
84
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84 Vorrede der Verfasser.

Umgang haben können, dann und wann ihre Ausdrücke und Redensarten zu gebrauchen.Da man inzwischen nicht verlangen kan, daß wir uns hier in eine ausfürliche Untersuchungeiner Sache einlassen sollen, die bereits zu ganzen Büchern Stof verschaffet hat: so wollenwir nur einige Tafeln hersetzen, worin der Wert der alten Münzen, Gewichte und Maassenvon dem D. Arbmhnor sehr sorgfältig und genau auf den enguftden Fus gebracht wor-den. Verschiedene sehr geschickte Schriftsteller, namentlich Bischof Luinbeciand - HerrGreaves und Hooper, haben eben die Sache sehr gelert und genau abgehandelt: allein wirhaben des D. Arburhnors Ausrechnungen den Vorzug gegeben, weil sie mehr nach demBegrif aller Leser eingerichtet sind; dabey aber doch in keinem einigen wichtigen Umständevon der gelerten Schriftsteller ihren abweichen, die wir namhaft gemacht haben. In diesenTafeln findet der Leser i) die griechischen, römischen und südischenLangenmaasse; 2) ih-re hole Maassen zu fiußigen und trocknen Dingen, und endlich z) ihre Münzen mit den engli-schen verglichen

(29, B-) Ausser den vier alhier namhaft gemachtenEngländern, so diese schwere Vergleichung der altenMaasse und Gewichte, auch Münzen, mit den neuernangestelt haben, gehöret noch dahin die vortrcfliche Ar-beit Edrv. Bernards cle nieuturls et ponüeriluis sn-tiauls, so anfänglich der Auslegung des Propheten -Ho-se- vom Ldrv.Pocock 1685 beigefüget, nachher aber imJahr 1688 sehr vermeret besonders herausgegeben wor-den. Die nützliche Samlung, so unter der Aufschrift

kilüorire rci nnminsrise veteris fcripiorcs aliquot injigniores, mit AS.RechenbergsVorrede im Jahr 1692herausgekommen, enthalt Mütlh. Host, lMoricamsntiguitatem rci nummsriae, mensnrsrnm, ponäcrnmetc. Joh. Seldeni lib.üe nummis, Phil Labbe lri-bliotii. nuuimarisin. und Vvili) Buöäi üb.; üe allect partivus eins; womit Jot) FrieSr. Gronovii cieIckertiis len peennise vet. Zrsec. ek roiu.Iil,.4>und Hrn.Ioft. Ge. wackters greKscoloZis nummsi-is zu ver-gleichen ist, und sonderlich Joh. Lasp. Eisenschmivscic ponäerilins ct meukuris vetcrnm rowanornr», Zrae-coruin, hehrseorum, ncc non cle vslore pecunias ve-tcris äiiquilitio, davon iitt Jahr 1757 die zweite ver-merke Auflage herauskommen. In ESw. Lham-

bekS eyclopseclia or vniuerkol cüÄionsrx ok iärts anaSciences sind dergleichen Auszüge und Vergleichungsta-felnam mehren. Orten, sonderlich vol.rp. 414-an-zutreffen, ingleichen p z6o ch. Zum Gebrauch dieserenglischen Ausrechnungen ist eine genaue Bestimmungund Vergleichung der Maasse, Gewichte und Münzendieses Landes mit unsern teutschen nötig, davon-Heinr.Lud. Benthems engelänOiscber Riechen - unvGchulenstaat nachzusehen, alwo im r-sten Cap. S. 757sq. der rten Zlusgabe von der Engländer Zeitrechnung,Maas, Gewicht, Münze rc. gehandelt wir^; und Goy>hxjege geist- und weltlicher Sraar von Grosbri-rannienTH. I eap 42S. lLri sq. Teutschen Le'ern dieseMühe zu erleichtern, bat der geschickte Herr Willich, alsUeberseker gegenwärtiger Vorrede, alle die' B egleichun-gen der Verfasser nach teutschem Wert und Gehaltausgerechnet, und sich dabey nach den cisenschmidschenVerhältnissen gerichtet, auch eüüge Vergleichungen des-

1. engst-

selben beibehalten, weil Leser solcher Schrift am erstenhabhaft werden können, die daselbst angesürten Bestim-mungsgrünbe solcher Verhältnisse nachzusehen; ob ihmgleich nicht unbebaut gewesen, daß nach derselben Be-stimmungen das Verhältnis des englischen Geldes zugering herauskomme. Zins Mangel der Zeit habe dieseZusätze nicht nachrechnen können, hoffe aber doch, daßmanchem Leser mit derselben Beifügung gedient seynwerde. Zu deren Verständlichkeit und richtigen Ge-brauch noch folgendes zu bemerken ist. 1) Bey der er-sten Tafel ist angenommen worden, daß der londonscheFus zum rheinlänvischen sich verhalte, wie ig;o zulZAisio, "iglejchm daß 12 Zolle einen Fns, und,2 Fuseine Rute ausmachen. 2) Bey der fünften Tafel wirdangenommen, daß 20000 rheinländifche Fus eineteutsche Meile ausmachen, folglich zUZ oder etwas überzL englische Meilen einer kleinen teutsche Meile gleichseyn. Weil aber eine grosse teutsche Meile 25000, undeine mittelmäßige 22500 rheinlänSischeFus enthält;so muü die erstere 4^ oder etwas über 4^ die andereaber 4M oder beinahe 4f englische Meilen ausma-chen ; ;) Bey der sechsten Tafel macht der englischeQ.ua-dratzol nach voriger Verhältnis eigentlich 0,94,48209rhemlanvischen Quadratzols aus, alws die Mengeder Aalen zu vermindern, die vier letzten weggelassen undder fünften 1 beigefüget worden. 4) Die Berechnung dereilsten Tafel ist aus den eifinschmidschen Tafeln S169behalten worden; so qle,chfals mit der 12 und izten ge-schehen, die daselbst S. 16;, 165 stehen; bey der iffeNaber ist, was daselbst S.,?, feiet, weiter berechnet wor-den, st bey der rzten aus S- 17z auch geschehen; diestehet S. 157, die ,8te ist nach S. 154 berechnet,durch Annemiing, daß Sccipulum 18.5, Gran ausma-che; die risse aber stehet S- 159; ;)Die 22ste Tafel istnach der eiscnschmidschen Tafel S 192 berechnet wor-den. mit angenommener Verhältnis, daß ein Pbclus44 Kreuzer mache, obgleich das Verhältnis des engli-schen und teutschen Geldes dabey zu gering heraus-komt, st bey den folgenden Tafeln gleichsals geschiehet'

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