Vorrede der Verfasser.
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len diesen zusammen genommen, haben wir von einer geschickten Hand gezeichnete Karten an--gebracht, wo wir sie vor nötig erachtet haben. Solchergestalt wird der Leser im Standeseyn, die verschiedenen Länder, wovon er etwas liesst, mit einemBlick zu übersehen. Es giebtmanche Volker, die heutiges Tages nicht eben die Grenzen haben, so sie vorzeiten gehabt;auch liegen nicht alle Städte, so alte Namen füren, unstreitig auf eben der Stelle, wo dieStädte desselben Namens vor diesem gestanden haben. Wir haben daher die meisten Oer-ter, derer in unsrer Geschichte Erwenung geschehen, lieber nach ihren altenNamen anfürmwollen: dabey aber sind wir beständig bemühet gewesen, die alte Erdbeschreibung mit derneuern in unsern Anmerkungen zu vereinigen, und die verschiedenen Grenzen der neuen undalten Völker zu bestimmen (D.
Es ist nicht gebräuchlich, Geschichte mit Anmerkungen ans Licht zu stellen, wenigstensnicht, dieselben mit einer so grossen Menge davon anzufüllen. Solte aber vieleicht keine an-dere Geschichte ihrer benötiget seyn, so sind sie doch bey dieser unentberlich, die wir unternom-men haben. Die Sitten, Gewonhcitcn, der Gottesdienst, die Waffen, Kleidung, Regi-mentsverfassung, und andre dergleichen Dinge, sind bey den verschiedenen von uns beschriebe-nen Völkern nicht nur unter sich selbst, sondern auch von allem, was wir sehen und uns be-kam ist, so verschieden, daß es schwerlich würde möglich gewesen seyn, davon richtige Be-griffe zu ertheilen, ohne Erleuterungen, die sich nicht wol hätten in den Text bringen lassen:der Faden der schönsten Geschichte hätte vielfältig zerrissen werden müssen, und keine Be-gebenheit hätte sich ohne mat zu werden zu Ende bringen lassen. Es war demnach notwen-dig, die vielen lehrreichen Erleuterungen, ohne welche die Geschichte unvolkommen. gewesenwäre, in die Anmerkungen zu bringen. Ueberdis ist eine Menge von Streitigsten überverschiedene Vorfälle von gelerten Leuten erreget worden^ wovon wir verpflichtet sind, demLeser Unterricht zu ertheilen, um unser Werk desto vollständiger zu machen; welches abernicht möglich gewesen seyn würde, wenn wir nicht die Verschiedenheiten der Schriftsteller, sodie Nachrichten von einerley Begebenheiten auf uns gebracht haben, vorstellig gemacht hät-ten. Die Geschichtschreiber gehen oft in den Umständen von einander ab, und auf verän-dern Seite erlaubet doch der Zusammenhang der Geschichte nur eine Art der Erzälung derBegebenheiten. Wir haben demnach dasjenige in der Geschichte selbst einverleibet, wasuns am warscheinlichsten vorgekommen ist, das übrige aber in die Anmerkungen gesetzt, da-ss^ ^ser,^welche nur einen Schriftsteller dnrchgelefen, uns nicht einer Unrichtigkeit be-zcyuiolgen möchten, wenn wir etwa von ihrem Geschichtschreiber abgehen sollen. DerLeseroarsvor der Länge von einigen unsrer Anmerkungen nicht erschrecken. Ein jeder vernünfti-ger .mensch wird gewar werden, daß wir uns Mühe gegeben, so kmz zn seyn als es die Sachenur immer erlauben wollen, indem wir öfters Abhandlungen, womit gelerte Männer grosseBande angefüllet, in den Umfang weniger Zeilen gebracht haben (D-
_^eRemms dcrMünzen, Gewichte und Maassen der Alten ist notwendig zum rich-tigen Verstärke ihrer Schriften sowol als der gegenwärtigen Geschichte, worin wir nicht
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neuerer Reistbe- schichtbüchei- aufgekommen. Und Geschichtschreiber sichdxs^'.Wen, «irUntersuaM« der sonderlich alten Erd- gerwtiget gesehen, die ErwAskichkeit ihrer Erklungen L--won, istsl» blonderer^Ziiq dieser Geschichte: fern darziithrm: sind Anmerkungen bey Geschichten un-
^Muhunge» mmicher ^erfaffex gedachter entberlichcr worden; die ohne bis bey alten Geschichtenßchr dienlich gewelen, bie der Alten selbst zur Verständlichkeit derselben erfordert werden.Veras ihren ixrsanmgm und Entdeckungen Des Ve la Lletterie Leben Juliam, und Llauv.
verd r' l ^ entweder bestätiget oder wiederlcgt und Match. <-)livier Historie Philipp' sind Beispiele der
, Nutzbarkeit solcher Einrichtung.
^ -S.) Nachdem die Ausfertigung crttischer Ge-