Band 
Erster Theil.
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Vorrede der Verfasser.

nung in der ersten Tafel nicht weniger als um tausend fünfhundert vier und sechzig Jahreübertrift. .

Die dritte Tafel macht drey andere Entwürfe vorstellig: der erste darunter, so des gros-sen Primas Ushers ist, gründet sich auf den hebräischen ganzen Aalen, und ist von dem inder ersten Tafel befindlichen nur um sechzig Jahre unterschieden, welche zu der Zwischenzeitvon der Sündflut bis auf den Ruf Abrahams beigefüget sind. Der zweite bestehet ausder Zeitrechnung Josephs, wie sie von dem D. Mills §) und dem Hm. whisron ver-bessert worden, der nach den besondern Aalen rechnet, und einigermassen die Mittelstrassezwischen der siunaritanischen Rechnung und der siebenzig Dolmetscher gehet, und uns,wie man glaubt, in den meisten Stücken die wahren hebräischen Aalen giebt, welche, wieman zu besorgen hat, die Juden nach seiner Zeit verdorben haben. Der dritte ist endlichves P. pezrons, der aus einer Erweiterung der srcbenzig Dolmetscher und griechischenRechnung besteht, um die heilige Geschichte nach der weltlichen einzurichten (^).

Unter diesen dreien verschiedenen Abschriften der Schrift scheint die samariranischeRechnung sich nicht nur am besten zur Beschaffenheit und zu den Umstanden der Geschichtealter Zeiten zuschicken, so indem alten Testament verzeichnet sind, und dabey durch dieZusammenstimmung der ächten weltlichen Geschichte bestätiget zu werden, die bey dieser Un-tersuchung keinesweges hintangesetzet werden darf; sondern ist auch offenbar die alte undrichtige hebräische Rechnung, die von den Gamariranern mit ihrer eigentlichen Schriftbeibehalten worden, da die hebräische Abschrift augenscheinlich verdorben worden, allemVermuten nach, den Weissagungen von dem Meßias zu begegnen, und anderer Ursachenwegen; wie pezron-), D. willst, Herrwhiston 0, und andere hinlänglich erwie-sen haben (^).

Aus diesen Gründen demnach, und vielen andern, die in diesem Werke häufig vor-kommen werden, haben wir uns verbunden erachtet, von dem Beispiel der meisten neuernZeittechnungsverständigen abzugehen, die der hebräischen Zeitrechnung folgen, und unsan die sämaricamsche zu halten, als welche die Mittelstrasse hält zwischen dem hebräischenMangel auf der einen, und dem Uebermas der fiebenzig Dolmcrscher auf der andernSeite. Bey Einrichtung unsrer Aeitbegriffe haben wir keinen gewaltsamen Zwang ge-braucht zum Behilf irgend einiger eignen Meinung, oder eine Uebereinstimmung der heili-gen Geschichte mit irgend einem Theil der weltlichen zu erzwingen, wie nur gar zu viele un-vernünftiger Weise gethan haben; wovon ein klarer Beweis ist, daß wir uns allezeit in denganzen Aalen einschränken, die immer die kürzesten sind.

Der Leser kan hierbei) merken, daß der ganze Unterschied zwischen der hebräischenund samarikamschen Ausrechnung, weil wir nichts weiter als den pemareuchuin dieserSchrift haben, blos in der Zwischenzeit, von der Schöpfung bis auf den Ruf Abrahams,angetroffen wird, und aus den verschiedenen Altern entstehet, die den Erzvätern bey der in

dem

B ) Da Joseph»' Zalen so äusserst verderbt und gehet; obgleich unleugbar ist, daß er mehr der hebrar-verfälscht worden; können sie durch eine wilkürliche sehen als griechischen Zeitrechnung gefolget. S-Aenderung und Verbesserung wol unmöglich zum Be- Hauptst. I. Abschn. ? §. »?r Anm,stimmungsgrunde der eigentlichen hebräischen Zalen (3 6. B.) Auf diesen Einwurf ist bereits geantwortetangenommen werden: zumal da dieser Geschichtschrei- worden Hauptst. i Abschn. z §. >71 Anm. izr, auf dieker sogar in manchen Erzalungen von Begebenheiten, übrigen aber Hauptst.» Abjchn. i §.265 Anm. »8; unddie Nachrichten der Schrift verändert, und davon ab- §. r66 Anm. »86.

^ Vorrede zu l'Estrange Ausgabe Josephs. L) e^ronoloxy ot rde oi-l «cw und sein

for reÜn'iNA ike rrue lext erc. /) 8 ckes remr r<lrA!)!ie et tlekentlue. Hu s(jn(k

-II l'Lstrange englische» Joseph. /) for rollorinx rlie rrke lext ecc. srop. ir. p, rro.