Vorrede der Verfasser«
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dem ersten Blich Most angefürten Geburt ihrer Söhne beigelegt werden. Die Abschriftder siebenzig Dolmetscher fürt diese Verschiedenheit weiter bis aufdie Gründung des Tem-pels, welche, dem gedachten Text zufolge'"), in dem vierhundert und vierzigsten Jahre nachdem Ausgangs geschehen, vierzig Jahre weniger als nach dem hebräischen; wir habenaber lieber der ganzen Aal folgen wollen, wie sie im hebräischen stehetda wir allsterkeine jamaruanische Abschrift zum Wegweiser haben, indem unsers Erachtens der Textgar zu ausdrücklich ist, als daß er einige Aenderung leiden solle. Die Lange der Zwischen-zeit von der Gründung bis zur Verbrennung des Tempels, ist in die vierhundert und dreis-sig Jahre °) der Langmut GOttes gegen die Juden eingeschränkt; und gesamlet aus denJahren der Regierungen der Könige von Israel und Iuda, wie sie von vernünftigen Zeit-rechmmgsverstandigen e) verglichen und eingerichtet worden: So daß es sich nicht thunlast, mehr als vierzig Jahre vor die Regierung Galomons zu rechnen, die ihm in allenvorhandenen Abschriften beigelegt werden; indem die Schrift Mittel an die Hand giebt, dieScheinwiedersprüche zu heben, die sein und seines Sohns Rehabeams Alter bey ihrer Ge-langung zum Thron betreffen. Hier aber würden wir gar sehr verlegen seyn, indem diebabylonische Gefangenschaft den Lauf der jüdischen Geschichte unterbricht, tvenn wir nichtzum guten Glück diesen Aeitbegrif mit der nabonassarischen oder babylonischen Jahrzalverknüpfen könten, vermittelst des berümten astronomischen Canonis des pcolemäus;wodurch wir m den Stand gesetzt werden, mit Gewisheit die Zeitrechnung bis auf dieGeburt Christi fvrtzufuren, welche unsrer Ausrechnung nach in das Jahr viertausend drei-hundert und fünf nach Erschaffung der Welt, und zweitausend neunhundert acht und neun-zig nach der Sündflut fält, zufolge der samariranischen Ausrechnung in der ersten Ta-fel ('I. ^
Wir haben uns auch in einem andern Stuck die Freiheit genommen, von dem bisher
auf die Geburt Christi fortzufüren, bey der Sundflut abbrechen, und von der Zeit eine neueRechnung anfangen ; wozu wir durch verschiedene Ursachen sind veranlasset worden.
i) Weil der Zeitbegrif zwischen der Schöpfung und der Sündflut, ausser dem Alterund Tode eines jeden Erzvaters-, wenig merkwürdiges enthält. 2) Weil es ein besonderervon der übrigen Zeit gleichsam abgeschnittener Zeitbegrif ist, der mit den Zeiten nach derwenig oder gar keinen Zusammenhang hat. z) Weil die alte Welt in der Sünd-Mt zerstöret worden, und zu der Zeit ein neuer Ursprung der Menschen angefangen, in de-ren Wandel die Begebenheiten der Menschen vor der Sündflut wenig oder gar keinen Cin-
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Gebrauch des Lancmispto- an, wie erheblich und unentberiich die genaue Unters»,alten Zeitrechnung ist un- chunglder Zeitrechnung der heiligen Schrift sey, die^ ""s diesem Vortrage nicht unverfälschte Richtigkeit der urkundlichen Bücher der-
undeutlich, daß vfrienigen Zeitrechnung weit zusammen- selben in den Grundsprachen zu retten: daran uns weitringender sey, die nicht nur der richtigen Hebräischen mehr gelegen ist, als an der Zeitrechnung selbst, soRechnung folgen, jondern auch der irrigen gereckt- nützlich und nötig sie auch sonst außer dieser Absichtals derer, so die Hegte chrer Rechnung aus immer seyn mag. Daher es Lesern hoffentlich nicht..^^amscken, die andere Helfte aber aus dem misfallen wird, daß auf diese Unrersiichungen einigev vraijchetr Text nemen , ohnerachtet sie in desselben demWerkselbst beigefügte Anmerkungen gewandt habe,.^^gegangene Verfaiichnngen behaupten. Ueber- ob mich gleich darin, nach dem Muster der Verfasser,yaupt aber zeiget diese gesamte Abhandlung zur Gnüge der möglichsten Kürze beflissen.
S- die siebenzig Dolmetscher i Rön. 6, i. «), Löu. 6,i. ») Ezech. 4 ,4- 5.6. -) S.
. ronoiv§.f^rs,p3rs polierwr, er rlwrk vleu vt' rke ctrrvnvloey os r^e o!ck 1eü,menr p. 8Z.er in ruknlis