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Erster Theil.
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zweiter Abschritt. r z

sen seyn, als sich gegenwärtig darin befinde. Welche beide Folgen aber viel zu ungereimtund lächerlich sind, als daß jemand sie zugestehen wird (^ ). Oder es muS diese Bewe-gung der Materie, ohne innere Notwendigkeit ihrer eigenen Natur und ohne eine äusserenotwendige Ursache von aller Ewigkeit her, von einer, unendlichen Folge der Mittheilungderselben herrüren; welches aber aufs neue ein augenscheinlicher Widerspruch ist. Denneine unendliche Folge solcher Dinge, die schlechterdings von einander abhängen, ohne eineerste Ursache, ist eine Reihe solcher Wesen, die weder Notwendigkeit, noch eine Ursache,noch irgend einen innern oder äußern Grund ihres Daseyns haben: und die ist eine volkom.urcne Unmöglichkeit. Zwar hat einer der neuen Schriftsteller ch behaupten wollen und zubeweisen vermeint, daß die Bewegung, oder der Lonsms, der Trieb und die BemühungKur Bewegung, aller Materie wesentlich zukomme; wie philosophisch aber solches geschehen,kan aus dieser einigen Erwegung erhellen. Der Trieb, sich zu bewegen, mus in einemTheil der Materie entweder auf eine gewisse bestirnte Seite, oder auf alle Seiten zugleichgerichtet seyn. Ein Trieb zur Bewegung aber, der nur auf eine gewisse bestirnte Seitegerichtet ist, kan keinem Theil der Materie wesentlich seyn, sondern mus von einer äusser»

Ursache herrüren ; weil in der vermeinten notwendigen Natur eines solchen Theils kein GkUNl>anzutreffen ist, warum seine Bewegung wesentlich und notwendig mehr auf diese, als aufeine andere Seite gerichtet seyn solle. Ein Trieb zur Bewegung aber, der auf alle Sei-ten zugleich gerichtet ist, fasset entweder einen offenbaren Wiederspruch in sich, oder er kanwenigstens in der Materie nichts anders als eine ewige Ruhe aller und jeder Theile dersel-ben zuwege bringen °).

§. 2Z.

UeberdiS ist der Zustand, in welchem die Materie nach dieser Philosophen Begrif Weitere fori-Von Ewigkeit her gewesen seyn sol, ehe die Well gebildet worden, nicht weniger verschie-denen Schwierigkeiten unterworfen. Sie sehen nemlich beinahe alle zum voraus, daßdie Erde aus einem Chaos hervor gekommen, das ist, aus einer finstern, verwornen, flüs-sigen Masse, ohne Unterschied der Elemente, so aus allerley Arten der Theile bestan-den /), doch ohne Ordnung und bestirnte Gestalt. Diesem Chaos legen sie nun eine gewisse

Ve-it) s) Vlö. DemonOrgrion y. 66 . > 4 . rs. /) Herr Birple weinet, baß sich

Dvidius das Lhaos als etwas ganz honiogenisches, ober das aus gleichartigen Theilen bestanden, vor-gestellet habe; dieweil er in der schönen Beschreibung, die er t.u>. i. Kl-rrmorpl,. davon gegeben, schrei-bet, daß die Natur damals nur eine und eben dieselbe Gestalt gehabt habe? welches sich aber mit dem-jenigen nicht wohl reimen last, was er bald darauf von den wieder einander laufenden Principiis saget,die in dem Lhaos gewesen seyn sollen. Daher mus vielmehr Gvidü Redensart von einer Gleichför-migkeit im Gaigen verstanden werden, als welches aller Orten durchgängig aus einer undestimte»

Verbindung und Mischung aller Elemente bestanden. Vi<l. viaion. ttllt. anicle Ouille, remargu-L.

(Lz. B-) Von Sähen, die zu den Lehrbegriffen Kräfte, ingleichen der Kräfte an sich und der sedeS-Sar zalrcicher philosophischen Parteien gehören, maligcn Bestimmung ihrer Richtung bey wirklichersäst sich dergleichen Ungereimtheit nicht schlechthin Bewegung, durch die alhier vorgebrachten Gründesagen, mus wenigstens hinlänglich bewiesen werden, schwerlich wiederlegt werden kan: so sind diese Wie-Da nicht nur Larteft'us die beständige Gleichheit deriegungen nicht von algemeiner Brauchbarkeit«

Wirklicher Bewegung in der Welt behauptet hat, und Indessen behält die Hauptsache, die alhier darge-°arin häufige Änhänger gehabt; sondern auch an- than werden sollen, ihre voikommme Erweislichkeit°ere diese Gleichheit, von den Bewegungskräften in aus andern Gründen: da die Zufälligkeit nicht°>e Materie, dargethan; wenigstens Bestand weder nur der Materie, sondern auch so gar der Bewe-ge erste noch einige ist, so aller Materie eine ei- gungsgesehe, nach welchen diese Kräfte wirken, er-JENtümliche Bewegungskraft beilegt; auch bey an- wiesen werde» kan.

^kommenem Unterschiede todter und lebrndiger

AW. H. i Theil

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