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an dessen Knopf und Kreuze befinden fich zween sehrschöne rothe Brillanten. Die Scheide ist von rothemSammet/ und mit kostbaren Steinen besetzt.
S. 2Z2/ Z. 4. Eine solche Gugel (cucullus)hat Banduri in seinen Numismatibus inferioris aeui.Man hat auch dergleichen bey den Krönungs-stücken deS K. Richards/ und bey dem Vermächtnisse'des Grafen Eberhards gefunden.
S. 238. 3. 15. Hr. Staatsrath von Stahlinschrieb mir aus St. Petersburg am 8 April 1778hierüber also: „Die Kehrische Erklärung der„arabischen Broderie-Schrift auf Karls des großen„ Mantel ist mir von Leipzig her noch wohl erinncr-„lich. In der hiesigen akademischen Bibliothek ab'er..befindet sie sich nicht. Zu Leipzig muß sie unfehlbar„aufzutrcibcn seyn. Daß sie sich in der dasigcn„Rathsbibliothck befinde/ ist kein Zweifel. Daselbst„ ist sie von den fei. Hn. Pros. (damaligem Lectore„Linguar. Oriental.) gc[)c geschrieben worden / als„ er von Augsburg und Nürnberg *), dahin ihn der„ ftl. Prof. Lotter mit sich zur Lutherischen Iubclfeyer„genommen hatte / zurückgekommen war. Bald dar-„ auf wurde er nach St. Petersburg als Lehrer der„orientalischen Sprachen bey dem Reichscollcgium„auswärtiger Affairen berufen/ und starb daselbst„ ungefähr im 1 .1700 etl. und 40. An die Akademie
„ist
•) Da bat er also mit dem sei. Ho. von Ebner bekannt wer»den körne». Indessen geben es verschiedene Umstände, daß«1 das Pluviale selbst nicht gesehen habe.