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Christioh Gottlieb von Murr ... Beschreibung der vornehmsten Merkwürdigkeiten in ... Nürnberg und auf der hohen Schule zu Altdorf ... : nebst einem chronologischen Verzeichnisse der von Deutschen, Insonderheit Nürnbergern, erfundenen Künste vom XIII Jahrhunderte bis auf jetzige Zeiten / Christoph Gottlieb von Murr
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748
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748 Zusätze.

an dessen Knopf und Kreuze befinden fich zween sehrschöne rothe Brillanten. Die Scheide ist von rothemSammet/ und mit kostbaren Steinen besetzt.

S. 2Z2/ Z. 4. Eine solche Gugel (cucullus)hat Banduri in seinen Numismatibus inferioris aeui.Man hat auch dergleichen bey den Krönungs-stücken deS K. Richards/ und bey dem Vermächtnisse'des Grafen Eberhards gefunden.

S. 238. 3. 15. Hr. Staatsrath von Stahlinschrieb mir aus St. Petersburg am 8 April 1778hierüber also:Die Kehrische Erklärung derarabischen Broderie-Schrift auf Karls des großen Mantel ist mir von Leipzig her noch wohl erinncr-lich. In der hiesigen akademischen Bibliothek ab'er..befindet sie sich nicht. Zu Leipzig muß sie unfehlbaraufzutrcibcn seyn. Daß sie sich in der dasigcnRathsbibliothck befinde/ ist kein Zweifel. Daselbst ist sie von den fei. Hn. Pros. (damaligem LectoreLinguar. Oriental.) gc[)c geschrieben worden / als er von Augsburg und Nürnberg *), dahin ihn der ftl. Prof. Lotter mit sich zur Lutherischen Iubclfeyergenommen hatte / zurückgekommen war. Bald dar- auf wurde er nach St. Petersburg als Lehrer derorientalischen Sprachen bey dem Reichscollcgiumauswärtiger Affairen berufen/ und starb daselbst ungefähr im 1 .1700 etl. und 40. An die Akademie

ist

) Da bat er also mit dem sei. Ho. von Ebner bekannt wer»den körne». Indessen geben es verschiedene Umstände, daß«1 das Pluviale selbst nicht gesehen habe.