Ausätze. 749
„ist von seine» armen Vcrlassenschast nichts gekom«men; sondern von seiner Wittwe und einem ©rief*«söhn, Gott weis wohin/ alles verschleudert worden»«Es lebt auch niemand mehr von ihnen, wo man«ekwann Nachfrage halten könnte. Es soll aber auch«überhaupt nichts ausgearbeitetes, nichts druckba-„res von ihm hinterlassen worden seyn. Er genoß„ eine Nebenpcnsion von unsrer Akademie der Wissen-„ schaften, Zoo Rubel jährlich. Dafür mußte er alle„seine übrige Zeit anwenden, um für die Akademie„ zu arbeiten, was sie ihm auftrug. Dadurch hat„ die Akademie die Erklärung eines besondern bey uns„ befindlichen Münzkabinets von einigen hundert, jq„wohl tausend persischen, tatarischen und arabischen„ Münzen, erhalten; worunter die volle Suite der„ehemaligen Califen mit enthalten ist. Auch die« Uebersctzung des Abulgasi > Chan besitzt von ihm die„akad. Bibliothek. Man hat den Entschluß gefaßt,
„ sie drucken zu lassen, und läßt gegenwärtig heftwcrsedas fast unleserliche Mspt. zum Druck abschreiben.«
So viele Mühe sich auch Hr. Breitkopf in Leip-zig wegen der Kehrischen Schrift gab, so war siedoch nirgend zu finden, und es ist sicher zu glauben,daß sie niemals gedruckt worden, auch das MS. ver-loren gegangen sey. Geht es doch mit Schriften irrder Nähe nicht besser. Siegm. Justus Ehrhart,Pfarrer zu Markburgpreppach bey Königsberg inFranken, soll 1755 in 4 eine Abhandlung von unsermNegiomontan geschrieben haben, die Hr. Prof. Will