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sondern er vertauschte manches gegen Sachen, die ihmanständig waren, weil er selbst ein Kabiuet anlegte.Nicht genug, daß Hr. von Hcineke gegen Todte höchstungerecht handelt; er beleidiget auch Lebende. Sollteer, als ein Kenner, nicht Hn. Prestcls Blattern, denenein -Mcchcl,Wille und jeder rechtschaffeneKünstler Rechtwiderfahren ließ, das ihnen gehörige Lob ertheilethaben? Muß er nicht sagen, daß die Blätter nachRaphael, die Kreuzahnehmung, der Kindermord rc.vortrefiich sind? Kann er diese und alle andernschlechte Urbilder nennen? Welche niedrige Demtungsart zeiget seine ganze Beurtheilung! Wederdes le Prince, noch Ploos von Amstcl, noch die flo»rcntinischen Blatter, noch die Bausischen Zeichnungenkommen dcn Presicllschen in der großen Manier gleich,die er so glücklich und getreu nach den Originalendarleget. Hr. Baust ist ein vortrefiicher Kupferstecher,aber man würde über ihn lachen, wen» er großemalerische Blatter von Skizzen und Handrisscn gros-ser Meister verfertigen wollte. Eben so wenig wirdHr. Prestel sich in den Sinn kommen lassen , so feinzu radiren wie Geyser, oder in Kupfer zu stechen ,wie Baust. 8uum cuique.
S. 652, '5. 10. Andere wollen die daran stehendeStube für die Waüensteinifche ausgeben. Der sei.He. Doctor Wülfer (geb. 1689) erzählte mir, daßWagcnseil seinem Hn. Dater die Fürerische SUalstubegenannt habe. So gieug auch die Sage allemal inAktdorf. Die ganze Sache ist Kleinigkeit.
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