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——y— 2—] äùàäʒ⁴.——aber auf einen Winter Rector der Schule in Wernigerode. Wei-ter nun wurde er 1566 Rector der Catharinen⸗Schule in Braun-ſchweig, unterſchrieb die Formulam Concordia, wollte aber nachder Hand ſeine Unterſchriſft widerruffen, und uͤbergab ſeine Zwei-fel wegen des Anſehens dieſes Buches dem Kirchen-Miniſterio,welches ihn Calviniſtiſcher Irrthuͤmer uͤberwies und zur oͤffentli-chen Widerruffung und Kirchen-Buſſe verdammte, wie hievondie hiſtoriſche Erzablung in den Unſch. Nachr. 1728 p. 216 faq.ſteht. Er ſchien hierauf ſeine Irrthümer fahren zu laſſen, hielteauch 1581 unter Chemnitio eine Diſp. de reliquiis peccati origina-lis poſt baptiſmum in renatis, die er nicht nur ſelbſten gruͤndlichverfaſſet und treflich vertheidiget, ſondern dadurch auch allen Ver-dacht der unreinen Lehre von ſich abgewendet hat: alleine 1582nahm er ono erdbamer wieder an, wurde alſo ſeines Amts ent-ſetzet, und muſte in Zeit von 8 Tagen Stadt und Land verlaſſen,als wovon er ſelbſten alſo ſchreibt: Anno ſeq. 1582. 4 Ian. octauaInnocentium Brunſuiga expulſus ſum a Balthico Papa M. K. In-iuriam agnoſcenti ignoſcat hanc Deus. Hier kam er nun nachAltdorf, und wurde zum Prof. der philoſ. Moral angenommen,welches Amt er nicht nur wuͤrdig bekleidet, ſondern auch ſeine vo-rige Meynungen gaͤnzlich verworfen hat. Hieher nach Altdorfzog er auch ſeiner Schweſter Sohn, den nachmals ſo beruͤhmtenConrad Rittershuß, der 1584 als ein Studente nach Altdorfkam. Von 1588-1589 war er Rector der Academie, und ſtarbendlich den 22 Aug. 1992. Seine hinterlaſſene Wittwe warEſther, eine Tochter D. Joh. Hildebrandes.
Seine Schrifften ſind:
Epithal. Thomae Schütz, Conſuli Wernigerodenſi, et MargaridiPraetorianae ſcriptum. Isleb. 1564. 8. J Bog.
Cure panegyr. in Ducem lulium, Brunſuigam ingredientem.1569. 8.
Grammaticus libellus, continens praecepta etymologiae et ſyn-taxis latinae neceſſaria in uſum puerorum ſcholae Cathar. col-lectus. Magdeb. 1669. 8.
Meditationes ex Euangeliis dominicalibus conceptae; acceſſe-
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