134 Bohner.
Ain Chriſtenliche Unterricht der bruͤderlichen Lieb durch Joh. Boͤ—ſchenſtein aus der H. Schrifft gezogen, zugeſant V. Phil.Muͤnch, Collegiate zu Haidelberg. 1523. 4.
Die wabrbafftig Hiſtori der Mogbitiſchen Frauen, Ruth, ver-teutſcht durch Joh. Boͤſch. Nuͤrnbg. 1525. 4.ie Klage Jeremiaͤ uͤber Jeruſalem, mit ſamt dem GebethDan. 9. aus dem wahrhaftigen Text von Wort zu Wort ver-teutſcht durch Joh. Boͤſchenſtein, Kaiſ. Maj. gefreiter Lehrerder Hebr. Zungen. 1529. 8.
Die Dankſagung oder das Gratias, ſo die Juden nach dem Eſ-ſen ſagen ꝛc. durch Joh. Boͤſchenſtein den alten, ſeiner Jahrim 64. Seiner Lernung im 47 der Hebr. Sprach. 1536. 8.
In dieſem Buͤchlein ſeynd begriffen drey Gedicht in Geſangsweyßausgangen durch Joh. Boͤſch. das erſt von Goͤttl. Maieſtaͤt,das ander von den zehen Geboten, das dritt von BegerungGoͤttl. Gnade. In den gegenwartigen Truͤbſeeligkeiten. 4.
In dieſem Spruch wird kurzverhoͤrt, was der Tobi ſein Sun habglert. Tobie am vierten. J. B. Augsburg. 1546. 4. 1 Bogenin Verſen. Es iſt nur eine Vermuthung, daß Boͤſchenſteinauch von dieſer Schrifft der Verfaſſer ſeye, welche entweder hieraufs neue edirt, oder nach ſeinem Tod herausgekommen iſt.
Die Unſch. Nachrichten 1719, p. 386, welche auch ſein Bild-
niß mitgetheilt haben, melden noch von ihm, er habe Oſiandernund andere durchgezogen. Im uͤbrigen ſehe man: Serpilii Un-terſuchung von dem Auctor des Lieds, da IEſus an dem Ereutze ꝛc.Wetꝛr. zter Theil p. 433. q. Th. Sind. anal. p. 21. ſqq. GLwelches hieraus zu aͤndern und vermehren iſt. Bruckers Ehren-tempel der deutſchen Gelebrſamkeit S. 54. 58, welchen wir abernicht haben zu Handen kriegen koͤnnen, und alſo gewaͤrtig ſind,ob daſelbſt mehrere und richtigere Nachrichten enthalten waren,als wir mitgetheilet haben.
Bohner(geonhard) ein iung verſtorbener aber gelehrterMann, war gebohren in Nuͤrnberg den 26 Jun. 1701. Er be-ſuchte die Schule zu St. Laurenzen, die Leckiones im Auditorio,und gieng 1721 nach Altdorf, wo elbſt er ſich auf die Whale,phie,