Band 
Erster Theil von A - G.
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Hohner. 17

phie, Philologie und Theologie legte. Er diſputirte 1722 unterHrn. Feuerlein de uocibus in genere et terminis generalibus exTokio, und 1723 unter D. Zeltnern de illegitimae uocationisminiſtrorum eccleſiae generibus atque repagulis, legitimae quemunimentis, zuvor aber noch in eben dieſem Jahr hielte er eineRede de multitudine mundorum, welche nebſt dem SchwarziſchenProgr. zu Altdorf in J. gedruckt iſt. Hierauf bewarb er ſich umdie Magiſter⸗Wuͤrde, die er gleichſals in dieſem Jahr mit einerunter Feuerlein verfochtenen Diſp. de prudentia errantes conuin-cendi ex hiſtoria Socratis, glücklich erhielte. Sodann gieng erauf Reiſen, beſahe faſt ganz Deutſchland, und gieng unter an-dern von Grypswald und Stralſund nach Holland, wo er zu Ley-den in der Lutheriſchen Kirche gepredigt hat. 1724 begab er ſichwieder nach Altdorf, zeigte ſich als Praſes auf dem Katheder, laſegar fleiſig Collegia/ beſonders aber philoſophiſche und theologiſche,predigte/ und arbeitete an der Verfertigung nützlicher Schrifften,die theils zum Druck kamen, theils dazu fertig waren. 1729 wurdeer Vice⸗Inſpector in Altdorf fuͤr den auf Reiſen ſich befindendenHerrn M. Golling, nicht aber Inſpector ſelbſt, wie Herr Joͤcherangibt. Zu Ende dieſes Jahres lies er ſich krank nach Nuͤrnbergbringen und iſt daſelbſt den J Jan. 1730 zu vielem Bedauern ge-ſtorben, und iſt etwas beſonders, daß er GoOtt mit gebeugtenKnien oͤffters gebetten, er moͤchte ihn lieber von der Welt wegneh-men, ehe durch ihn eine einzige Seele verlohren gehen ſollte. Derſeel. D. Zeltner gab ihm in einem Schreiben an ſeine Eltern dieſesherrliche Jeugniß:„ Ich habe vermittelſt dieſer Zeilen ergebenſt„ bitten wollen, in des ſeel. Lebenslauf gedenken zu laſſen, daß„ich nicht nur an ihm einen beſondern Herzens⸗Freund verloh-„ren, ſondern auch aus der gegen 4 und einen halben Jahr con-„tinuirten Tiſchgenoſſenſchafft, wie auch zuvor mit ihm gehabten„ Bekanntſchafft aus gehaltenen Collegien und anderweitigem„ Umgang, von ihme ſtets die Hoffnung und woblgegruͤndete„ gute Meynung geheget, er werde mit der Zeit in hieſiger Nuͤrn-„ bergiſchen oder Alddorfſchen Kirche und Univerſitaͤt, nicht ge-„meine ſondern auſſerordentliche gute Dienſte thun und leiſten„ konnen, ſowol in Anſehung ſeiner geſchickten Art etwas vorzu-

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