Band 
Erster Theil von A - G.
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142
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142 Bruin. Brunn.

gangen, und von Padua nach Neapel gereiſt, wo er 1653 ge-

ſtorben iſt. Er hat folgende Reden drucken laſſen:

Monumentum fragilitatis humanae momentaneae, anni climacte-rici, diſſertatio philolog. publice et memoriter habita in almaAlt. ad d. 21 Maii 1650. 4.

Orat. paneg. in obitum Cph. Ad. Ruperti, P. P. Alt. 1650. 4.Es befindet ſich auch bey beyden das Progr. G. M. Königs.

Oratiunculas, 1) de officio ICti, 2) de D. Catharina. Patauii1652.

Siehe Bmſc.

Bruin le(Cornelius Anton) ein Medicus von Nuͤrnberg,woſelbſt er den 17 Dec. 1623 gebohren war. Er diſputirte zuDuisburg de Colica, kam 1657 in das Collegium Medicum,

an 9 on dar 1670 nach Weiſenburg, woſelbſt er 1683 geſtor-en iſt.

Brunn(Lucas) ein Matbematicus von St. Annabergebuͤrtig, kam 1507 nach Altdorf, woſelbſt er bey Joh. Praͤtorioſich vornemlich in der Mathematik veſter ſetzte, darinnen er vorherſchon bey Abrah. Rieſen, des Adam Rieſens Sohn, profitirte.Er that ſich zugleich auch in der Philoſophie um, und wurde 1611in Altdorf Magiſter. Hierauf gieng er 1612 nach Nuͤrnberg,hielte ſich daſelbſt eine geraume Zeit auf, und zeigte ſeinen Fleis inallerhand Arbeiten und Kunſtſachen, bis er endlich nach Dresdenals Churſaͤchſiſcher Mathematicus und Inſpector der Dresdni-ſchen Kunſtkammer beruffen wurde. Er ſtarb daſelbſt nach 1640,und hinterlies im Druck:Praxin Perſpectiuae, das iſt, von Verzeichnungen einen aus fuͤhr-lichen Bericht, darinnen dasienige, was die Scenographie er-fordert, begriffen, und in welchen allerley Dinge, auf allerley

Stände in einem perſpectiviſchen Aufzug zu bringen gelehret,

auch das, was wunderſam ſich hiebey begeben kan, erklaͤret

wird ꝛc. Nuͤrnberg. 1615. fol. Dies Werk hat er zu erſt latei-chrieben, ſodann aber ins deutſche gebracht.

niſch gef

Eucli-