Coriolanus. 219
ä—5—ñ— ů————— ö.—¼˙————-—ᷣ——auf ihn gehalten, bey Herausgebung des N. Teſtamentes behuͤlflichgeweſen, und hat die Rede Syneſſi de laude caluitii, die er im MSctaus Italien mitgebracht hat zum Druck befoͤrdert. Aus dem Grie-chiſchen hat er auch folgende Schriften in das Lateiniſche uͤberſetzet:Baſilii M. de differentia uſiae et hypoſtaſis.
Gregorii Nyſſeni de philoſophia libros VIII.
Gregorii Nazianz. or. in Gregorium Nyſſenum.
Er ſtarb endlich zu Baſel den 21 Febr.(nicht den 13. wie J. C.Zeltner ſetzt,) 1513, woſelbſt ihm auch in der Kirche folgendesGrabmal geſetzt iſt:
TOI ATAOOIE KAl OANON TAL EIEPTE-TEIN AEI. D. O. M. Sacrum. Aſta Viator, ſi non mole-ſtum eſt lege. FR. IOHAN. CONOCNI, NOKIMEER-GENSI, Theologo, Graecae linguae callentiſtimo, Latinaeſcientiſſimo, ſingularique per omnem uitam integritate prae-dito, qui ſpe iuuandi melioreis literas, ob immaturam mor-tem nonnihil fruſtratus eſt: BEATVS RHENANVs pietatisergo, ptaeceptori B. M. de ſuo fecit. Vixit annis circiterI. Ob. anno Domini D. D. D. XIII, nono Kalend. Mar-tias. Vale et abi in rem tuam.
Siehe Om. Cſti. Vrſtiſi Fpitome hiſtoriae Baſilienſis p.
193 q. und J. C. Zeltneri theatrum erud. correctorum.
Coriolanus(Chriſtoph) ein Kuͤnſtler, der vermuthlichLederer geheiſen,(wie denn auch ein anderer Nuͤrnberger und ge-ſchickter Kupferſtecher, Hier. Lederer, ſich in Italien aufgehaltenund 1615 zu Genua geſtorben iſt,) lebte im 16ten Sac. giengzeitlich nach Italien und hielte ſich vornemlich in Venedig auf.Er verfertigte in Holzſchnitten die Portraite der beruͤhmteſten Ita-laaͤniſchen Maler, Baumeiſter ꝛc. deren Leben Ge. Vaſari be-ſchrieben, ferner die Figuren zu der Ornithologia VIyſſis Aldro-uandi, die in Holzſchnitten ſo gut ausgefallen, als wenn ſie inKupfer geſtochen worden, ingleichen noch die Figuren in des Hie-ronymi Niercurialis arte gymnaſtica, womit er auch ſo gluͤcklichgeweſen, daß viele die in der lateiniſchen Sprache unerfahren
Ff 2 waren,