Band 
Erster Theil von A - G.
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218 Colmar. Conradi. Cono.————t4c⸗d̃—ꝛ ͤ•Uln nñß2xßůꝛßX—ßX2—Le.·····ĩ˙·ĩ˙ẽc

Colmar(Carl) des vorigen Sohn, ein Doctor Juris inNurnberg, war gebohren den 3 Oct. 17 30. A. 1746- J8 gienger ad Lectiones publicas, ſodann nach Altdorf, wo er 3 Jahreſtudiert, oͤffters opponirt und 1751 unter dem Vorſitz Herd D.Deinleins de uera indole Velleiani ad uxorem mercatricem promarito mercatore intercedentem applicata, öffentlich diſputirthat. 177 gieng er nach Jena, hielte ſich allda bey 2 Jahren auf,beſahe alsdann die herumliegenden Staͤdte und Un werfen, kamwieder nach Altdorf und diſputirte 1753 pro Gradu, de ulu iurisiurandi iudicialis, iure Norico reſtricto, womit er die Doctor-Wuͤrde am Petri und Pauli Feſte erhalten hat. 1754 kam erin das Collegium der Herren Advocaten in Nurnberg.

Conradi oder Cunradt(Heinrich Albrecht) ein Medi—eus, war gebohren 1689 zu Kirchberg in Franken, ſtudierte inAltdorf, und wurde daſelbſt 1705 Doctor nach einer gehaltenenDiſp. de mola. 1714 wurde er ordentlicher Phyſicus in Nuͤrnberg:wo er aber vorhero und ſeit ſeiner Promotion gewezenyſt uns unbe-kannt. 1731 im Monat Aug. gab er das Burger-Recht auf, undbien als Brandenburg⸗Culmbachiſcher Leib⸗Medicus von Nuͤrn-

erg weg. So viel wir wiſſen, iſt er vor einigen Jahren geſtorben.

Cono oder Conon(Johann) ein ſehr gelehrter Dominica-ner Moͤnch/ war gebohren zu Nurnberg 1403. Er iſt alſo kein Oeſter-reicher, wie der gelehrte Hr. Reimmann vorgegeben. Er ſtudiertezu Padug mit groſſem Fleis die griechiſche Sprache unter der An-weiſung der beruͤhmten Manner Muſuri, Scipionis und Johan-nis Cretenſis. Nach dieſem kam er nach Baſel, und wurde vondem beraähmten Buchdrucker Joh. Ammerbach, der eden des Hie-ronymi Werke druckte, an ſtatt des Joh. Reuchlins gebraucht, dengriechiſchen Text zu verbeſſern und die Lücken in den Codicibus zuerſetzen, welches Conon nicht nur beſſer als Reuchlin, ſondern vor-nemlich zum groſſen Beyfall des Erasmi bewerkſtelligte. Dabeywar er auch der Praͤceptor von zween Soͤhnen Ammerbachs unddem Beato Rhenano. Eben ſo wie den Hieronymum hat er auchdes luſtiniani Inſtituta ùberſehen, iſt dem Eras mo, der gar aufau