228 Culmann.
Index in commentarios Scheckii.
Catechiſmus graecus et latinus.
Hiſtoria Wilh. Tyrii de bello ſacro, conuerſa et in compendiumredacta.
Lexicon Barbaro Graecum.
Compendium rhetoricae pro ſeholis et monaſteriis Wittemb.
Vita lac. Andreae, procanc. Tubing.
Or. fun. in Henr. a Landau.
Opus Panhaereſevon gr. et lat. conuerſum.
Homiliae hymnodicac. Gab J. C. Olcarius mit ſeinen Anmer-in 9 hr ac. dus dem MSct, doch nur lateiniſch, zu Arnſt. 1705in 8 heraus.
Commentarii grae ci de bello Smalcaldico welche in Freheri ſcript.rer. Germ. tom. 3. ſtehen.
Er ſoll auch 28 Volumina ungedruckter Schrifften binterlaſſenhaben, und hat die theol. Facultät zu Tuͤbingen ein Urtheil uͤber die-ſe ungedruckte Sachen gefallt. Siebe davon die Unſch. Nachr.2704. pe 1 J, welche auch in mehrern Theilen von ihm nachzuſehenſind. Im uͤbrigen iſt nachzuſchlagen: Ad. Pr. AL. GL.Fabricii biblioth. gr. in indice generali. J. P. Nicerons Nachrich-ken, vom Hru. D. S. J. Baumgarten 1 Tter Theil p. 73 84. Li-zel. hiſt. poet. gr. Germ. p. 102 113.
Culmann(Leonhard) einer von den erſten Theologen derNuͤrnbergiſchen Kirche, war gebohren zu Crailsheim im Anſpa-chiſchen 1497 oder zu Anfang 1458. Da Culmann ſich allezeitCrailsheimenſem nennt, und dieſes auch Herr Zeltner in deſſenLeben annimmt, ſo wiſſen wir nicht, warum er in ſeiner biſt.Crypto- Soc. Alt. p. 2. not. e. ſagt, daß Culmann zu Sch waͤ-biſch⸗Halle gebohren ſeye. Er frequentirte anfangs die Schulezu Halle in Schwaben, hernach in Dünkelſpubl, uͤrnberg undSalfeld. Hierauf begab er ſich auf die Univerſitaͤt Erfurt, blieb 3Jahre da, wurde Bacularius der Philoſophie, wendete ſich ſodannnach Leipzig, wo er Croium, Moſellanum und Hegendorfenhorte, und bey dem Myconio famulirte. Nach einiger Zeit be-gab er ſich auf Bamberg/ wurde daſelbſt auf ein Jahr in der Dom-Schule Bacularius oder Praͤceptor, gieng ferner nach Anſpach,wo er Kirchner oder Meßner worden iſt. Als aber die Peſt del,
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